Unsere Mitglieder

Derzeit läuft auf unseren Social-Media-Kanälen die Kampagne "Faces of Volt", bei der wir in unregelmäßigen Abständen unsere Mitglieder vorstellen. Hier sind zwei davon:

Was verbindest du mit Berlin? 

“Ich komme ursprünglich aus Viersen (NRW), aber bin wegen eines Jobwechsels nach Berlin gezogen. Seitdem halten mich meine Arbeit, meine Freunde, Volt und einfach die Stadtatmosphäre hier - in Berlin wird’s nie langweilig!“

Wie kamst du zu Volt? 

„Ich bin das erste Mal über Volt in der Zeitung gestolpert. Danach tauchte der Name immer mal wieder auf und blieb irgendwann im Kopf hängen. Ich habe mir zusammen mit einer Freundin als Neujahrsvorsatz vorgenommen, dass wir uns politisch engagieren und als Anfang mal bei einem Volt Meet&Greet vorbei schauen. Ich habe früher mit Freunden häufig über die Politik diskutiert. Oft hatte ich dabei den Eindruck, dass wir alle viele gute Ideen hatten, wie man eine Politik von morgen besser gestalten könnte. Jedoch war keiner von uns aktiv in einer Partei oder anderweitig politisch engagiert - und meistens ist es auch nur bei Diskussionen während des Abendessens geblieben.

Irgendwann hat es mich gestört, nur über die Politik zu reden, ohne aktiv zu helfen, etwas zu verändern. Bei Volt hatte ich schnell das Gefühl, von engagierten Leuten umgeben zu sein, die alle mit viel Motivation das Ziel verfolgen, Politik neu zu denken und vor allem mal eine andere, neue Sichtweise in die etablierte Parteienlandschaft zu bringen.“ 

Wie sah dein Engagement bei Volt bisher so aus? 

„Als ich im Januar 2019 zu Volt kam, ging es schon mit großen Schritten auf die Europawahl im Sommer zu. Anfangs habe ich mich auf der Deutschland Ebene engagiert. Nach der Europawahl habe ich zusammen mit Steffen das Policy Team übernommen, um an unseren politischen Ideen für Berlin zu arbeiten. Hier haben wir uns hauptsächlich mit dem Thema Wohnen befasst.

Nun bin ich seit Anfang des Jahres einer von vier City Leads und wir arbeiten daran, Volt Berlin in die Startlöcher für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2021 zu stellen.“

Gibt es ein Thema in Berlin/Deutschland, das dich besonders interessiert oder motiviert? 

“Für Berlin liegt mir das Thema Mobilität am Herzen - und hierbei vor allem die Reduktion der Autos in der Innenstadt. Insbesondere im Moment, während der Corona Krise, wo die Leute zu Hause bleiben, merke ich wie angenehm es ist, wenn weniger Autos auf den Straßen unterwegs sind. Es ist viel sichererer, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein, und zusätzlich wird deutlich weniger Co2 ausgestoßen. Ich denke, dass Berlin eine der Vorreiter-Städte in Deutschland für die Verkehrswende sein kann.

Wir können uns hier viel von anderen europäischen Städten abschauen - was Kopenhagen kann, das sollten wir doch auch hinbekommen!“ 

Was bedeutet die Europäische Union dir persönlich?

„Für mich bedeutet Europa, bzw. die Europäische Union Solidarität und Zusammenhalt. Viele unserer Probleme betreffen heutzutage nicht nur Berlin oder Deutschland, sondern auch Paris, Warschau, Spanien, oder Griechenland. Aus dem Berufsleben weiß ich: die meisten Probleme kann man als Team besser lösen. Leider bekommt man dies häufig zwischen den Ländern, und den nationalen Parteien nicht zu spüren.

Volt, als erste paneuropäische Partei, will dies ändern. Wir wollen grenzübergreifende Politik betreiben und gesamteuropäische Lösungen vorantreiben. Und das nicht nur auf EU-Ebene, sondern auch aus Berlin heraus.”

Was hat dich nach Berlin gezogen?

“Ursprünglich komme ich aus Thüringen – um genauer zu sein aus Gotha. Im Vergleich zu Berlin ist Gotha nur ein winziges Dörfchen. Ich bin direkt nach meinem Abitur 2018 für mein Studium nach Berlin gezogen und hab‘ mich sofort in diese Stadt verliebt! Die Stadt ist für mich mittlerweile ganz klar der place to be.” 

Was hat dich dazu motiviert, dir Volt genauer anzuschauen?

“In der Woche der Europawahl war ich das erste Mal bei einem Meet&Greet dabei. Damals als Neuling noch total zurückhaltend und schüchtern.

Der Grund, warum ich mir Volt genauer angeschaut habe, war ein Gespräch mit meinen Verwandten in Berlin, was mich wirklich berührt hat. Beide sind schon weit über 80 Jahre alt und wir unterhielten uns über Politik heute und damals. Ein Satz hat mich in der Unterhaltung sehr geprägt: „Jason, du musst alles dafür tun, um die Demokratie in Deutschland und Europa zu schützen. Wir wollen nicht, dass jemand so eine Kindheit erleben muss, wie wir, wegen eines Krieges in Europa.“ Am selben Abend habe ich mich dann bei Volt angemeldet.

Seitdem hab‘ ich Volt als Buddy unterstützt, um meine Begeisterung an neue Mitglieder weiterzugeben. Anfang des Jahres habe ich das Community-Team als Lead zusammen mit Paula übernommen und wir versuchen das Team gut zu strukturieren und organisieren.”

Was bedeutet Europa bzw. die Europäische Union dir persönlich?

“Die EU bedeutet für mich Frieden, Freiheit, Zusammenarbeit und Solidarität. Meiner Meinung nach ist die EU das Beste, was uns passieren konnte. Aber ich weiß auch, dass es noch viel Arbeit ist, bis diese Organisation zum Wohle aller ausgestaltet ist.

Es muss eine deutlich stärkere internationale Zusammenarbeit in der Politik geben. Ein Staat allein ist nicht mehr in der Lage, die dringenden Probleme wie Klimawandel, Migration, Nachhaltigkeit oder auch aktuell die Corona-Krise zu lösen. Nationalen Alleingänge z.B. Grenzschließungen, Aussetzung des Asylrechts, etc. bringen uns nicht weiter! Da müssen wir alle anpacken um eine positive Entwicklung einzuleiten.”

weiter zu: Startseite | Schwerpunkte | Organisation | Spenden | Landesverband