Die Zukunft Europas neu denken

Die Zukunft Europas neu denken

15.02.2022
Die drei Gründer*innen von Volt hatten eine Idee für Europas Zukunft, die heute von 22.000 Menschen in 30 Länder geteilt wird
Die drei Gründer*innen von Volt: Damian, Colombe und Andrea

Ein Abend in New York. 2016: Die Wahlergebnisse kommen rein und Donald Trump wird zum Präsidenten der USA gewählt. Damian, Colombe und Andrea, drei Student*innen aus Europa, sitzen in der Bar und fragen sich: Was nun?

Damian: „Wir konnten nicht mehr länger am Rand stehen und zuschauen, wir wollten Handelnde werden und Europas Zukunft selber mitgestalten. Das war die Geburtsstunde von Volt.“ Einige Monate später, am Tag des Brexit 2017, wird Volt als erste gesamteuropäische Partei gegründet, miteinem Programm und dem typischen lila Look für ganz Europa.

„Wir wollen uns einmischen, aber nicht selbstherrlich auftreten. Wir wollen wissen, was die Menschen draußen auf der Straße denken, was sie bewegt, was ihnen Sorgen macht, was ihnen Angst macht. Die Formulierung unserer Politik beginnt immer mit dem Zuhören. Wir gehen raus und reden mit den Menschen. Dann diskutieren wir, was wir gehört haben, untereinander und mit ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft und Praxis und schreiben es auf. Wir werben für die Umsetzung der Ergebnisse und machen daraus praktische Politik, wenn wir gewählt werden. Werden wir nicht gewählt, setzen wir das neu gewonnene Wissen in Projekte um, z. B. ‘Europe Cares’, das Geflüchtete in den griechischen Lagern versorgen hilft.“

[Zur Person] Damian macht 2008 in Bonn Abitur und studiert Philosophie, Wirtschaft, öffentliche Verwaltung in Bayreuth, New York und Berlin. Nach einer Zeit als Unternehmensberater sitzt er seit 2019 für Volt im EU-Parlament.