Digitalisierung der Verwaltung in Bonn

Digitalisierung der Verwaltung in Bonn

23.07.2022
Mit der Stadt in der Datenwolke gehen wir täglich gestaltend um. Datenschutz und Transparenz sind unsere Schwerpunkte.
Über, unter und in der Stadt liegt eine Datenwolke mit der wir täglich gestaltend umgehen (Symbolbild)

„Per App aufs Amt gehen wie in Estland“, das wünschen wir uns auch für Bonn. Allerdings merken wir, dass dazu noch einiges an Arbeit nötig ist.

Zusammen mit der Verwaltung erstellen die IT-Expert*innen der Regierungskoalition zunächst eine Bestandsaufnahme und begleiten dann die weitere Entwicklung. Die Verwaltung digitalisiert gerade ihre internen Abläufe. Danach werden alle Schritte vom Antrag bis zum fertigen Produkt, die heute noch im Dienstleistungszentrum persönlich abgewickelt werden müssen, auf digitale Prozesse umgestellt. Diese müssen datenschutzkonform und rechtssicher sein, wenn künftig die Bonner*innen mit dem Digitalen Personalausweis zum „virtuellen Schalter“ gehen.

Die Pandemie hat gezeigt, wie notwendig eine bessere Ausstattung der Schulen mit IT-Hardware und digitalem Know-how ist. Wir haben den Weg frei gemacht, dass neben 36 Stellen für das Digitalisierungspaket auch „Digitale Hausmeister“ eingestellt werden, die sich um Betrieb und Wartung der Geräte sowie der Software in den Schulen kümmern.

Wir meinen: Die Daten der Bonner*innen gehören den Bonner*innen. Daher hat Bonn sich der “Cities Coalition for Digital Rights” angeschlossen, die die Daten der Bürger*innen von den Konzernen zurückfordert, um bessere Dienste für alle Lebensbereiche zu schaffen. Beispiel Verkehr: Das Erfassen der Pendlerströme ermöglicht passgenaue Alternativangebote.