Volt Bonn - Radikal europäisch

Volt Bonn - Radikal europäisch

8/4/2020, 7:03:29 AM
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Volt Bonn: Radikal europäisch! Wir wollen in den Stadtrat

> Junge paneuropäische Bewegung Volt tritt erstmals zur Kommunalwahl in Bonn an.

> „Volt Bonn steht für eine neue Art der Politik, die
elektrisiert”, Dominik Maxein, Listenkandidat 2 für den
Bonner Stadtrat

Bonn, 4. August 2020 - Junge Menschen interessieren sich wieder für Politik und setzen auf eine konsequent stärkere Zusammenarbeit. Mit dem Motto „Europäisch denken – lokal handeln“ tritt Volt erstmals zur Kommunalwahl in Bonn an. Mehr als fünfhundert Unterschriften hat die Partei in nur zwei Wochen gesammelt und wird am 13. September für den Stadtrat antreten. Zur Europawahl 2018 bekam Volt in Bonn bereits 1,8 Prozent der Stimmen. Mit dem gleichen Ergebnis wird die neue Partei in den Stadtrat einziehen.

Im Bonner Straßenbild tauchen Sprüche auf, wie „Volt: Autoarme Innenstadt wie Madrid?“ oder „Volt: Digitale Verwaltung wie in Estland?“.

Im Zentrum des Wahlprogramms steht die pragmatische Idee der „Best Practices“: Gut funktionierende Lösungen und Erfahrungen aus ganz Europa sollen als Basis genutzt und auf Bonn übertragen werden. Egal, ob es dabei um die Bewältigung des Klimawandels oder der sozialen Ungleichheit geht. „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Viele Städte haben bereits sehr gut funktionierende Lösungen gefunden. Davon kann auch unsere Stadt profitieren. Bonn wird nicht nur von anderen Ländern lernen, sondern auch Vorreiter für andere Städte in Europa werden“, sagt dazu Friederike Martin (33), Volt-Spitzenkandidatin für den Stadtrat. Die junge Partei bezeichnet sich als paneuropäisch und ist in ganz Europa aktiv.

Volt setzt sich für eine wirksame Klimapolitik ein, unterstützt den „Bonner Radentscheid” und will eine autoarme Innenstadt. Volt legt Wert auf einen umfassenden Ansatz zur Nachhaltigkeit: Sie soll in allen Politikbereichen täglich mitgedacht werden: Nicht nur im Umweltschutz, sondern auch in allen anderen Gesellschafts- und Wirtschaftsthemen.

Digitalisierung begreift Volt als Chance den Bürgerinnen und Bürgern das Leben zu erleichtern. Zukunftsvision: Amtsgeschäfte mit ein paar Klicks auf dem Smartphone erledigen.

Volt will die Zusammenarbeit regionaler Landwirtschaft mit Schulen, Kindergärten und Kantinen fördern. Zusätzlich soll es in allen Stadtteilen Bauernmärkte geben. Zur Klimaanpassung will Volt mehr Natur in die Stadt bringen sowie mehr Wasserflächen und Trinkbrunnen. Radfahren und zu Fuß gehen sollen in allen Ortsteilen zur attraktivsten Art der Fortbewegung werden.

Die Partei hat sich gegründet als Antwort auf zunehmende nationale Abgrenzung. Viele Herausforderungen können nur auf europäischer Ebene angegangen werden. „Klimawandel, Migration, soziale Ungleichheit, Aufrechterhalten von Meinungsfreiheit und Artenvielfalt kennen keine Landesgrenzen“, sagt Friederike Martin, „Aber die Umsetzung passiert auf lokaler Ebene und somit in Bonn“.

Warum der Name „Volt“? „Volt wird in allen europäischen Sprachen gleich ausgesprochen und verstanden. Das ist für uns als europäische Partei wichtig“, erläutert Dominik Maxein (42), zweiter Kandidat für den Stadtrat, „Volt Bonn steht für eine neue Art der Politik, die elektrisiert und zum Mitmachen motiviert“.