Anna Laura Tiessen

Listenplatz 1, Bremen

Mein Name ist Anna Laura Tiessen. Ich komme ursprünglich aus Hamburg und studiere jetzt Politikwissenschaften in Bremen.

Wer bist du?

Als ich kurz vor der Europawahl 2019 das Wahlprogramm von Volt las, war ich überzeugt, eine Partei gefunden zu haben die sich für eine freie, demokratische und solidarische Gesellschaft einsetzt - und zwar in ganz Europa. Besonders wichtig sind mir die Themen strukturelle Reform in der europäischen Union und eine grundlegende gemeinsame europäische Sozialversicherung und Gesundheitsversorgung. Damit Europa einen Chance hat muss Europa den Menschen Chancen bieten. Um das zu ermöglichen halte ich es für wichtig, dass in Europa echte Demokratie mit einem starken, repräsentativ gewählten Parlament entsteht, das Europa maßgeblich im Sinne seiner Bürger gestalten kann.

Für Chancengleichheit und eine solidarische Gesellschaft - in ganz Europa!

Was bedeutet Europa für dich?

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Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Damit unsere Demokratie lebendig bleibt müssen wir sie aktiv mitgestalten!

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

In einer zunehmend globalisierten Welt brauchen wir mehr als nur nationale Lösungen. Die großen Probleme unserer Zeit, wie ganz aktuell die Corona-Krise, die großen Flucht- und Migrationsbewegungen und der Klimawandel können rein national nicht gelöst werden.
Wir bei Volt setzten uns für evidenzbasierte, menschliche und gesamteuropäische Lösungen ein.
Damit diese Kooperation funktioniert und in Zukunft gemeinsame europäische Lösungen umgesetzt werden können, wollen wir uns im deutschen Bundestag für die europäische Integration einsetzen.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Europa ist in den letzten Jahrzehnten zusammengewachsen.

Jetzt müssen wir uns entscheiden, ob wir den nächsten Schritt gehen wollen! Nach 30 Jahren Schengener Abkommen und der zunehmenden Stärkung der Position des Europäischen Parlaments sind wir einer demokratischen Europäischen Union, in der sich die Menschen nicht mehr nur als Bürger ihres Landes, sondern auch als Bürger der EU fühlen, so nah wie nie zuvor. Gleichzeitig zeigen Entwicklungen wie der Brexit, rassistische Übergriffe und Bestrebungen zur Einschränkung von Presse- und Meinungsfreiheit, dass die Entwicklung zu einer gemeinsamen pluralen, europäischen und demokratischen Gesellschaft keineswegs ein Selbstläufer ist. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir entscheiden müssen, in welche dieser Richtungen sich Europa in Zukunft entwickeln soll. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die EU sich zu einer echten Demokratie entwickelt, in welcher das Europäische Parlament das Initiativrecht erhält, sodass die Bürger über ihre demokratisch gewählten Repräsentanten über Grenzen hinweg die Zukunft der EU gestalten können.

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