Benjamin Körner

Listenplatz 2, Brandenburg

Direktkandidat für Potsdam (Wahlkreis 61)

Benjamin Körner steht vor dem Griebnitzsee in Potsdam.

Klima macht nicht an Grenzen halt- das ist der Grund, warum wir vereint handeln müssen. Wer kann das besser als eine paneuropäische Partei?

Ich heiße Benjamin Körner, und bin 20 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen bin ich in Hoyerswerda in Sachsen.

Wer bist du?

In meiner sächsischen Heimat habe ich mich spätestens seit der letzten Bundestagswahl zwangsläufig mit dem immer größer werdenden Problem des Rechtspopulismus auseinandersetzen müssen. Das war meine Motivation zu Volt zukommen: wir wollen unseren Kontinent vereinen, anstatt die Nationen gegeneinander auszuspielen.
Im Jahr 2019 zog es mich nach Potsdam, um dort Politikwissenschaft zu studieren. Seitdem bin ich schnell aktiv bei Volt geworden, so bin ich seit diesem Jahr Vorsitzender von unserem Landesverband in Brandenburg.

Klima macht nicht an Grenzen halt!

Was bedeutet Europa für dich?

"United in Diversity" – passender könnte ein Motto für unseren Kontinent nicht sein! Es gibt so viele verschiedene Kulturen, Mentalitäten und Lebenssituationen. Und das ist auch gut so – diese Diversität macht uns besonders.
Wer allerdings die Zeichen unserer Zeit erkennt, bemerkt, dass wir in Europa vor gemeinsamen Herausforderungen stehen. Klima, Digitalisierung, Migration: bei diesen und weiteren Themen stoßen nationale Parteien an ihre Grenzen. Zusammen als wirklich vereintes Europa können wir alles erreichen!

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Wir können uns wohl darauf einigen, dass die Klimakrise unsere größte Herausforderung ist. Aus meiner Sicht trat bisher aber keine Partei mit glaubwürdigen Klimaforderungen zur Wahl an. Die bisherigen Parteien schauen noch viel zu wenig über ihren Tellerrand hinaus, das wollen wir bei Volt ändern. Schon heute gibt es uns in gesamt Europa, in den Niederlanden sogar im nationalen Parlament. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ohne den Blick über unsere Landesgrenzen hinaus keine wirkliche Chance haben, die in Paris festgelegten internationalen Klimaziele einzuhalten. Wenn Europa an einem Strang zieht und eine starke Klimapolitik zusammen mit anderen vorgibt, dann werden wir diejenigen überzeugen, die die Klimakrise noch immer nicht ernst nehmen.
Genau deshalb möchte ich für Volt in den Bundestag.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Europäische Themen werden von der EU angegangen. Hört sich logisch an – ist es auch – doch leider noch lange nicht die aktuelle Realität. Die meisten Dinge werden noch immer vom EU-Ministerrat und Rat der Europäischen Union – also von den nationalen Regierungen – entschieden. Neue Impulse zur Weiterentwicklung der EU kommen also aus den Mitgliedsländern und deshalb müssen europäische Parteien v.a. auch hier aktiv sein. Aus den einzelnen Ländern heraus können wir dann dafür sorgen, dass das einzig direkt von den EU-Bürger*innen gewählte EU-Organ – das EU-Parlament – viel mehr Möglichkeiten bekommt.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Neben dem mir wichtigen Thema Klimakrise besorgen mich die rechtspopulistischen und z.T. rechtsextremen Strömungen in unserer europäischen Gesellschaft. Ich selbst stamme aus einem Wahlkreis, in dem es sogar ein Rechtspopulist geschafft hat, ein Direktmandat für den Bundestag zu erlangen. Wir als demokratische Parteien müssen uns so klar wie möglich davon abgrenzen – wir haben gesehen, was passiert, wenn man diese unterschätzt.
Wir bei Volt gehen den exakt entgegengesetzten Weg: wir verlieren uns nicht in nationalen Egoismen, sondern legen den Blick auf die Gemeinsamkeiten. Wir wollen unseren Kontinent vereinen, wir fordern die Europäische Republik!

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