Daniel Burandt

Listenplatz 4, Bayern

Direktkandidat für Fürstenfeldbruck (Wahlkreis 215)

Daniel Burandt lächelt freundlich und befindet sich in einem kleinen Park. Seine Haare bedecken leicht sein Gesicht. Im Hintergrund sind viele Bäume und ein Stück einer Wand mit Graffiti zu sehen.

Innovation, Gleichberechtigung und globale Nachhaltigkeit - meine Herzensthemen, für die ich mich mit viel Kreativität und Motivation einbringen werde

Mein Name ist Daniel Burandt, aufgewachsen bin ich in Dachau und geboren am 20.08.1993 in Göttingen.

Wer bist du?

Ich bin mit meinen beiden jüngeren Schwestern in Dachau-Ost groß geworden. Meine Mutter kommt aus Peru und mein Vater aus Deutschland. Ich spreche deshalb von kleinauf neben Deutsch auch Spanisch.

Nach der Schule habe ich Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart studiert. Neben dem Studium unterstützte ich sozial benachteiligte Jugendliche und gab ihnen ehrenamtlich Nachhilfeunterricht in Mathe. Anschließend forschte ich für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) an optischen Messverfahren zur Bestimmung der Rotation von Weltraumschrott. Mein persönliches Highlight war die Teilnahme am International Astronautical Congress (IAC) in Australien.

Da mir als Ingenieur der Bezug zum Menschen gefehlt hat, habe ich 2019 in München einen Master in Medieninformatik angefangen und meinen Schwerpunkt in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine gelegt. Seit 2018 engagiere mich ehrenamtlich beim Runden Tisch gegen Rassismus in Dachau.

Kurz vor der Europawahl 2019 habe ich schließlich Volt entdeckt, und mich sofort mit der länderübergreifenden Vision identifiziert. Seitdem habe ich unser Team in Dachau aufgebaut und engagiere mich bei Volt auf verschiedenen Ebenen

Moderne Politik über Grenzen hinweg. Innovativ. Sozial. Nachhaltig.

Was bedeutet Europa für dich?

Meine peruanische Familie wohnt größtenteils in Spanien. Barcelona ist deshalb neben Dachau zu meiner zweiten Heimatstadt geworden. Fast jeden Sommer ging es mit dem Auto dorthin. Flugreisen waren für uns als fünfköpfige Familie leider zu teuer, aber genau das war mein Glück. Denn so konnte ich Europa schon mit jungen Jahren für mich entdecken. Mit dem Auto sind wir durch verschiedene Länder gereist, haben Umwege genommen und unterschiedliche Kulturen nicht nur gesehen, sondern auch erlebt.

Grenzen auf der Landkarte und im Kopf haben für mich ihre Bedeutung verloren. Ich habe gelernt, dass es mehr auf die Unterschiede der Persönlichkeiten von Menschen ankommt und weniger, woher sie kommen, wie sie aussehen oder welche Sprache sie sprechen.

Europa steht für mich für Vielfalt, Demokratie und Verantwortung. Wenn wir es schaffen, unterschiedliche Kulturen in Europa zusammenzubringen und wir konsequent nach unseren demokratischen Werten handeln, dann geben wir der Welt nicht nur ein gutes Beispiel, sondern auch die Chance auf eine bessere Zukunft.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Ich trete zur Bundestagswahl an, weil ich mich nach einer global denkenden und sozial gerechten Zukunft sehne. Die Klimakrise steht direkt vor unserer Haustür und es haben sich in den letzten Jahren viele soziale Spannungen in unserer Gesellschaft offenbart. Im Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen, befindet sich Deutschland in einer ungünstigen Ausgangslage.

Durch Versäumnisse in der Vergangenheit besteht in essentiellen Bereichen akuter Handlungsbedarf, sei es in unserem Bildungssystem, bei der Integration, der sozialen Ungleichheit oder in der Digitalisierung. Hinzu kommen die Staatsschulden durch die Pandemie. Alldem steht noch eine veraltete Wirtschafts- und Finanzpolitik gegenüber, die das alles tragen muss. Wir brauchen jetzt unbedingt ein umfangreiches Paket an neuen Ideen, Strategien und Perspektiven - möglichst sachpolitisch und auf aktueller wissenschaftlicher Grundlage.

Genau hier setze ich mit Volt an - und zwar als motivierter Politiker mit viel Hingabe und einem großen Herz für Toleranz.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Die aktuellen Herausforderungen, wie den Klimawandel, können wir nicht alleine lösen. Wir müssen frühzeitig über unsere Grenzen hinausschauen und verstärkt länderübergreifend zusammenarbeiten.

Dazu gehört es, die EU unbedingt handlungsfähiger zu gestalten, um unsere Kapazitäten und Kräfte effektiv bündeln zu können.Hierfür sind Reformen in der EU nötig, welche im Bundestag mitentschieden werden. Jede Bundestagswahl wird dadurch auch eine Wahl über Europa. Gerade weil Deutschland in der EU so ein starkes Gewicht hat, brauchen wir möglichst viele Stimmen im Bundestag, die Politik konsequent europäisch denken.

Als europäische Partei bringt Volt außerdem ein europäisches Netzwerk in den Bundestag. Das erlaubt es, Ideen aus ganz Europa nach Deutschland zu holen, und Lösungen anzubieten, die von Anfang an die Lage anderer Länder mit einbeziehen. Alle Themen sind europaweit entwickelt und sozusagen „europroofed“. Das erleichtert die Zusammenarbeit und schöpft ein noch unentdecktes Potential aus.

Volt stellt folglich als europäische Partei eine außenpolitische Abkürzung für Deutschland dar, die wir jetzt unbedingt nehmen müssen.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Europa steht vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Die größte ist die Bewältigung der Klimakrise, bei gleichzeitiger Sicherstellung von sozialer Gerechtigkeit. Die Lösung liegt in der ganzheitlichen Transformation hin zur Klimaneutralität, bei der alle Aspekte der Nachhaltigkeit mitgedacht werden, ökologisch, sozial und ökonomisch. Wichtig ist, dass im Klimaschutz jeder Mensch als Teil der Lösung, nicht des Problems gesehen wird - ob als Privatperson, Unternehmerin oder Politikerin. Wir müssen alle mitnehmen, um einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft vorzubeugen.

Volt legt deshalb einen starken Fokus darauf, alle Bürger*innen dazu zu befähigen, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Europa hat ein großes Innovationspotential und die EU als starken Rahmen. Das sind meiner Meinung nach unsere wichtigsten Trumpfkarten gegen die Klimakrise, die geschickt ausgespielt werden müssen.

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