Dr. Jördis Hollnagel

Listenplatz 1, Baden-Württemberg

Direktkandidatin für Ludwigsburg (Wahlkreis 265)

Jördis Hollnagel - Stuttgart

geb. 1971, Angestellte Koordination internationale Weiterbildung, verheiratet, 3 Kinder, Schwerpunkte: Familie-Beruf, Bildung & Gesundheit

Hallo, ich bin Jördis und 1971 in Schwerin geboren. Ich bin Mama von 3 Kindern in einem „Dual-Career-Couple“ und lebe seit 1998 in Baden-Württemberg, erst in Stuttgart und jetzt in Leonberg.

Wer bist du?

Ich habe Journalistik und Psychologie in Leipzig studiert, plus ein Jahr „Gender Studies“ in Kansas City, USA. Ich bin angestellt bei der Robert Bosch GmbH und koordiniere dort für die HR Academy die Weiterbildung der Personaler*innen. Neben meinem Job habe ich in Wirtschaftspsychologie promoviert zum Thema „Teilzeitarbeit für Führungskräfte“. Seit 2006 lebe ich mit meiner Familie auf dem Land in einem kleinen Dorf bei Leonberg. Mein Mann und ich haben 3 Kinder (9, 12 und 14 Jahre). Wir teilen uns Berufstätigkeit und Erziehung. Ich arbeite mit 30 Stunden pro Woche etwas kürzer. Besonders als die Kinder kleiner waren, war es für uns ziemlich anstrengend. Unsere wunderbaren Großeltern wohnen leider eine Tagesreise weit weg und den Alltag mussten wir allein wuppen. Wir waren sozusagen „als Paar alleinerziehend“. Politik fand ich immer spannend. Für mehr hatte ich einfach keine Zeit. Aber Überraschung: Jetzt steh ich auf Platz 1 der Landesliste von Volt in Baden-Württemberg für die Wahl zum Deutschen Bundestag. Für ein besseres Europa, für mehr Digitalisierung und Datenschutz, für nachhaltige Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit. Und dafür, dass auch meine Kinder und ihre Kinder eine friedliche Welt und gesunde Umwelt zum Leben haben.

Gute Politik braucht mehr Fakten und Transparenz - für Lösungen, die langfristig gut für alle sind.

Was bedeutet Europa für dich?

Ich habe Osteuropa vor der Wende entdeckt und Westeuropa danach. Wir sprechen verschiedene Sprachen, wir leben in verschiedenen Kulturen aber nah beieinander und wir haben viel mehr gemeinsam als uns trennt. Wir alle brauchen eine saubere Umwelt und ein gesundes Klima. Wir alle brauchen eine sinnvolle Arbeit, mit der wir uns und unsere Familien ernähren können. Wir brauchen Gerechtigkeit, um die wachsende Spaltung zwischen arm und reich zu bekämpfen und sozialen Frieden in unseren Ländern zu erhalten. Unsere Probleme machen nicht an den Grenzen halt: Wir brauchen gemeinsame Lösungen um Erderwärmung und Umweltverschmutzung zu stoppen. Wir brauchen gemeinsame Lösungen für Konflikte zwischen Völkern, für Pandemien wie Covid-19 und für eine nachhaltige Wirtschaft und internationale Steuergerechtigkeit. Europa kann mehr als die Summe seiner Länder.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Ich trete zur Bundestagswahl an, weil ich meine Ziele und Ideen für eine bessere Welt in den Zielen von Volt wieder finde. Ich will etwas dafür tun, dass wir
- in Europa besser zusammenleben und zusammenarbeiten können.
- nicht mehr hinterherlaufen bei Digitalisierung aber vorauslaufen beim Datenschutz.
- unsere Wirtschaft innovativ umgestalten zu mehr Kreislauf und Nachhaltigkeit.
- die wachsende Kluft zwischen arm und reich in unserem Land verringern.
- Familie und Beruf besser vereinbaren können - Frauen und Männer.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Deutschland ist Teil von Europa. Wir haben Verantwortung für ein friedliches und konstruktives Miteinander. Entscheidungen müssen dort getroffen werden, wo sie hingehören mit dem Großen, Ganzen im Blick. In der Globalisierung und im internationalen Wettbewerb müssen wir zusammenhalten: Unser Land unterstützt Europa und Europa unterstützt unser Land.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Europa ist zu langsam, zu teuer und zu uneinig. Wir müssen schneller gemeinsame Lösungen für gemeinsame Probleme finden. Wir müssen uns von einem primär wirtschaftlich geprägten Zusammenschluss noch stärker zu einer politischen Gemeinschaft entwickeln. Als einzelne und vergleichsweise kleine Staaten haben wir wenig Gewicht in der Weltpolitik, als Staatengemeinschaft können wir viel mehr bewegen. Einzelstaaten dürfen nicht mehr die Möglichkeit haben, gemeinsame Beschlüsse zu blockieren und trotzdem Fördergelder zu kassieren. Durch politische Reformen können wir Europa effizienter, schlanker und besser machen. Dafür hat Volt gute Ideen wie die Abschaffung des Vetorechts oder auch die Einführung des Vorschlagsrechts für das europäische Parlament.

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