Lea von Dömming

Listenplatz 3, Niedersachsen

Eine junge Frau, Lea, blickt lächelnd in die Kamera.

Diskussionen am Küchentisch reichen mir nicht mehr. Wir brauchen jetzt europäische Politik, denn es gibt keine Ländergrenzen in der digitalen Welt.

Mein Name ist Lea, ich bin 24 Jahre alt und in einem Dorf in der Nähe von Hannover aufgewachsen.

Wer bist du?

Als Jugendliche wollte ich Künstlerin werden; heute studiere ich Informatik und Philosophie.
Nach dem Abitur war ich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) Regieassistentin im Theater. Mich fasziniert die Leichtigkeit einer Theaterprobe, in der spielerisch neue Ideen entwickelt werden.
Im Studium suche ich die Verbindung meiner beiden Fächer. Dabei geht es um ethische Technologien, Künstliche Intelligenz und gute Argumentation. Als ich anfing Informatik zu studieren, wusste ich wenig von Computern. Trotzdem habe ich mich für dieses Fach entschieden, weil diese Technologien so wichtig für unsere Zeit sind. Je mehr ich über Programmierung lerne, desto freier fühle ich mich. Mit dem neuen Wissen kam die Fähigkeit, meine Geräte selbst zu kontrollieren und zu verändern.
So ähnlich geht es mir gerade mit Politik: Je mehr ich bei Volt lerne, desto klarer werden mir die vielen Möglichkeiten, wie Bürger*innen Politik verändern können. Es ist mehr möglich als die Diskussionen mit Familie und Freund*innen. Obwohl ich auch diese kleinen Runden am Küchentisch liebe.

Digitalisierung ist kein Selbstzweck, also gestalten wir sie für uns.

Was bedeutet Europa für dich?

Ich bin Europäerin. Europa ist der Raum, in dem ich lebe, lerne und arbeite. Europa bedeutet für mich der Wille zur Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg. Auch sprachliche Hürden halten uns nicht davon ab, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Europa ist das Versprechen einer Welt, in der Menschenrechte Realität sind und bleiben. Europa ist ein Projekt der Freundschaft.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Ich trete zur Bundestagswahl an, weil Politik heute junge Stimmen und digitalen Sachverstand braucht. Außerdem macht es Spaß, Demokratie hautnah zu erleben. Diese Erfahrungen gebe ich auch sehr gerne weiter. Jede Person, die ich für Politik interessieren kann, ist ein Erfolg. Mehr Frauen und junge Menschen sollen mitmischen. Okay, also versuche ich es.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Wir brauchen das Gespräch mit Menschen aus ganz Europa. So können wir gemeinsame Interessen verfolgen und kontroverse Themen diskutieren, die uns alle etwas angehen. Bei Volt findet dieser Austausch schon direkt in der Bewegung statt. So entsteht durch uns ein Netzwerk aus Freund*innen. Wir von Volt setzen den Gedanken der europäischen Einigung also ganz praktisch um. Im Bundestag brauchen wir genau solche Politiker*innen, die mit ganz Europa verbunden sind. Dadurch bringen wir neue Ideen auch in nationale Politik ein.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Die größte Herausforderung ist, dass wir neue Technologien im Sinne der Menschen, die mit ihnen leben, entwickeln. Der digitale Teil unserer Welt kennt keine Ländergrenzen. Deswegen muss dieses Thema gemeinsam mit allen Europäer*innen angegangen werden. Wir müssen politisch dafür kämpfen, dass Technologien Freiheit und Autonomie fördern, Gesundheit schützen und Demokratie stärken. Der Einsatz muss außerdem zur Klimaneutralität beitragen.
Eine Lösung ist die starke Förderung von quelloffener Software (Open Source). Außerdem muss Kontrolle über Daten voll in den Händen der Nutzer*innen liegen. Für Innovationen sollten anonymisierte Daten für alle zugänglich gemacht werden. Besonders wichtig sind zudem Bildung und lebenslanges Lernen. Wir brauchen Konzepte zur Vermittlung von stets aktuellem Wissen über die sich rasant entwickelnde digitale Welt.

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