Maximilian Volz

Listenplatz 2, Thüringen

Maximilian Volz

Ich wünsche mir ein klimaneutrales, solidarisches und gerechtes Deutschland in einer starken europäischen Gemeinschaft.

Hey! Ich bin Maximilian Volz, 24 Jahre alt und in einem kleinen, beschaulichen Dorf in der Nähe von Hannover aufgewachsen.

Wer bist du?

In meiner Schulzeit an der Gesamtschule in Garbsen habe ich im Schüler*innenrat die Schülerschaft vertreten. Zu der Zeit kamen Tausende Menschen nach Europa und suchten Schutz vor Krieg, Terror und Gewalt. Wir organisierten damals mehrere Projekte um Flüchtlingsunterkünfte mit Hygieneartikeln und Proviant zu versorgen. Dadurch kam ich zum ersten Mal mit der Bedeutung von einer europäischen Gemeinschaft in Kontakt. Europa bedeutet nicht nur freier Warenverkehr, sondern vielmehr Frieden und Sicherheit. Später habe ich verschiedene Ecken von Europa besucht und die Vielfalt der europäischen Länder kennengelernt. Für meine Generation ist es selbstverständlich, ohne Grenzkontrollen innerhalb der EU zu reisen und so Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu schließen. Das ist gut so. Seitdem setze ich mich für ein humanitäres und solidarisches Europa ein. Wir müssen die europäische Idee weiterentwickeln, um auch in Zukunft friedlich zusammenzuleben.

Die Zukunft der Politik liegt in dem Lösen von Problemen.

Was bedeutet Europa für dich?

Europa bedeutet neben Frieden und Sicherheit, vor allem Austausch. Die Möglichkeit zusammen zuarbeiten, über Ländergrenzen hinweg zu reisen und sich europäisch zu vernetzen. Wir stehen als Gesellschaft vor vielfältigen globalen Herausforderungen. Der Klimawandel schreitet voran und schon jetzt sind Folgen spürbar, noch immer gibt es keinen einheitlichen Weg bei der europäischen Migration und vor den Küsten Europas ertrinken Menschen im Mittelmeer. In fast allen europäischen Ländern gibt es ein Erstarken von Rechtspopulismus und Nationalismus und die wirtschaftliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten ist weiterhin nicht ausgewogen.
Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam lösen. Als ein Europa. Indem wir uns gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Die europäische Idee bietet die Chance, ganz im Sinne von "Best-Practice" funktionierende Konzepte für unterschiedliche Probleme zu finden. Ein einzelner Staat kommt da oft an seine Grenzen. Aber gemeinsam sind wir in der Lage diese Herausforderungen zu meistern.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Ich trete zur Bundestagswahl an, weil es einen neuen Politikansatz im Bundestag braucht. Häufig reagieren aktuelle Politiker*innen nur auf kurzfristige Ereignisse und halten den Betrieb am Laufen. Wir brauchen aber angesichts der großen politischen Herausforderungen Menschen mit Visionen im Bundestag. Wir von Volt verstehen uns als pragmatische und progressive Problemlöser*innen. Wir können in den nächsten Jahren mit den richtigen Ansätzen, Deutschland klimaneutral gestalten, die Verwaltung digitalisieren, die Wirtschaft durch innovative Konzepte stärken, das Bildungssystem reformieren und Diskriminierung aktiv bekämpfen. Dies sind nur einige Punkte, unserer Vision für Deutschland und Europa. Um diese Vision umzusetzen und gesellschaftliche Probleme endlich anzupacken, möchte ich zusammen mit Volt in den deutschen Bundestag.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Weil wir europäisch vernetzt sind und eine europäische Identität haben. Die Klimakrise zum Beispiel hört nicht an den Grenzen von Deutschland auf. Um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren und in den nächsten 15 Jahren klimaneutral zu leben, braucht es europäische Lösungen. Deutschland muss gemeinsam mit anderen europäischen Ländern Konzepte erarbeiten, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Nationalen Parteien fehlt dafür oft das Verständnis.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Ich glaube Europa steht vor zahlreichen Herausforderungen. Eine davon ist die Kompetenzkrise. Bei zahlreichen Politikfeldern ist nicht eindeutig geklärt, ob nun das Land, der Bund oder die EU zuständig ist. Die Europäische Union hat in vielen Bereichen einfach nicht die Kompetenzen um globale Herausforderungen zu meistern. Das liegt vor allem daran, dass die nationalen Regierungschefs im Rat einzelne Gesetzesvorlagen einfach blockieren können und somit den nötigen Wandel aufhalten oder hinauszögern. Die Kompetenzfrage muss also geklärt werden und dem europäischen Parlament muss mehr zugetraut werden. Wir brauchen ein einheitliches europäisches Wahlsystem, ein Initiativrecht für das Parlament und eine echte europäische Ebene um globale Probleme zu lösen. Europa steht also vor der Notwendigkeit einer Reform. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer echten europäischen Ebene auch eine stärkere europäische Identität in der Bevölkerung schaffen und das Vertrauen in die EU wiederherstellen können.

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