Maximilian Zänker

Listenplatz 2, Hessen

Direktkandidat für Frankfurt I (Wahlkreis 182)

Maximilian Zänker

Ich will neue Politik, die Vielfalt abbildet, Visionen wagt und grenzüberschreitende Lösungen findet.

Toll, dass Du dich für Volt interessierst! Lass mich Dir zeigen, woher ich komme und wofür ich stehe.

Wer bist du?

Aufgewachsen bin ich im Magdeburg der 90er Jahre. Als Kind erlebte ich die rasante Veränderung von Stadt und Gesellschaft nach der „Wende“. Ich lernte früh, dass die neugewonnene Freiheit ein Privileg ist. Nach der Schulzeit wollte ich diese Freiheit nutzen und zog in die Welt hinaus: zwischen 2008 und 2016 lebte ich zum Studieren und Arbeiten in neun verschiedenen Ländern. Meine Erfahrungen in Bangladesch haben mich besonders geprägt. Als Praktikant bei der Grameen Bank kam ich einerseits mit extremer Armut in Kontakt und lernte Menschen kennen, denen meine Privilegien verwehrt sind. Andererseits sah ich, wie Menschen durch die Mikrokredite der Bank eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben erhielten. Ich fragte mich: wie kann auch ich zu mehr Chancengleichheit beitragen? Um eine Antwort zu finden, entschied ich mich für ein Masterstudium im Bereich Entwicklungszusammenarbeit in den USA. Im Anschluss daran sammelte ich erste Berufserfahrung als Berater für Entwicklungsprojekte in Indien sowie als Projektmanager in der Wirtschaft. Die Frage nach der Chancengleichheit ließ mich nicht los: Heute helfe ich als Integrationskoordinator geflüchteten Menschen bei der Jobsuche und setze mich mit Volt für neue Politik ein. In meiner Freizeit laufe ich gern im Ostpark, wandere im Odenwald und versuche mich am Klavierspielen.

Mehr Europa ist die Antwort auf die Fragen unserer Zeit.

Was bedeutet Europa für dich?

Europa ist für mich ein Versprechen. Es ist ein Versprechen dafür, dass es in unserer Welt einen Ort für Vielfalt, Frieden und Demokratie geben kann.
Durch die europäische Einigung leben unterschiedlichste Völker heute nicht nur friedlich nebeneinander her. Sie machen auch gemeinsam Politik. Da gehören natürlich auch Meinungsverschiedenheiten und Debatten dazu. Europa ist für mich nicht trotz, sondern gerade wegen seiner Unterschiede ein Versprechen: „In Vielfalt geeint“ ist deshalb eines der Symbole der Europäischen Union, das mich besonders begeistert.
Doch ein Versprechen bedeutet auch, dass noch nicht alles erreicht ist. Ich wünsche mir, dass Europa die eigenen Taten noch stärker an den europäischen Werten ausrichtet.
- Ich möchte ein transparenteres Europa und setze mich daher mit Volt für eine Reform der EU-Institutionen ein.
- Ich möchte ein solidarisches Europa, das geflüchtete Menschen fair und mit Respekt behandelt.
- Ich möchte ein verantwortungsbewusstes Europa, das sich weltweit stärker für Frieden, Klimaschutz und Chancengleichheit einsetzt.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Ich will neue Politik. Die etablierten Parteien verstricken sich in Machtkämpfe und Affären, anstatt einen ambitionierten Plan für die Zeit nach der Pandemie zu präsentieren. Die europäische Integration ist seit dem Rückschlag durch den „Brexit“ kaum vorangekommen. Auf Herausforderungen durch Klimawandel, zunehmende Migration und eine neue globale Machtverteilung brauchen wir dringend Antworten. Ich möchte nicht länger tatenlos zusehen. Gemeinsam mit Volt im Bundestag will ich neue Politik machen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir grenzüberschreitend an Lösungen arbeiten, und dass wir weiterdenken als bis zum nächsten Wahltermin.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Ich bin überzeugt, dass Deutschland ohne Europa keine gute Politik machen kann. Die Fragen „Deutschland oder Europa?“, „Berlin oder Brüssel?“ stelle ich nicht. Deutschland und Europa – das ist kein Gegensatz, sondern eine Einheit! Die Pandemie hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig diese Einheit ist. Probleme machen nicht an nationalen Grenzen halt. Hektische Grenzschließungen durch nationale Regierungen im Frühjahr 2020 haben die Ausbreitung des Corona-Virus in Europa nicht gestoppt. Mir ist dadurch noch einmal klarer geworden, dass gemeinsame Probleme auch eine gemeinsame Antwort benötigen. Volt ist die einzige pan-europäische Partei. Wir haben das Ziel, auf allen politischen Ebenen in ganz Europa mitzuwirken. Heute arbeiten wir zum Beispiel schon auf kommunaler Ebene in Deutschland, sind in den Niederlanden ins nationale Parlament eingezogen und sitzen mit einem Abgeordneten im Europäischen Parlament. Da wir mit Volt in ganz Europa vertreten sind, schaffen wir neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Erst mit Volt können wir in Deutschland und Europa gemeinsam Probleme lösen. Grenzüberschreitend und pragmatisch. Deswegen braucht es Volt im Bundestag!

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Durch meine Arbeit mit Geflüchteten befasse ich mich täglich mit dem Thema Migration. Ich höre Geschichten von der Flucht und über Camps in Griechenland. Ich sehe, wie schwer für viele das Ankommen in Europa und Deutschland ist. Als einzelner Berater kann ich nicht bei allen Fragen helfen. In manchen Situationen fühle ich mich auch mal überfordert. Aufgrund dieser Erfahrungen wünsche ich mir ein Europa, das endlich menschenwürdig mit Geflüchteten umgeht. Als Europäer*innen brauchen wir eine gemeinsame Antwort auf die Frage, wie wir mit zunehmender Migration umgehen werden. Denn durch Klimawandel und Konflikte um knapper werdende Ressourcen werden mehr Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Viele von ihnen werden die Flucht nach Europa auf sich nehmen. Diese Herausforderung können wir als Volt grenzüberschreitend lösen! Wir wollen: - ein faires Asylsystem, in dem wir geflüchtete Menschen respektvoll behandeln und an dem sich alle Staaten der EU beteiligen; - undokumentierte Migration verringern, indem wir legale Wege der Zuwanderung schaffen, bspw. durch Resettlement-Programme; - eine faire Handelspolitik, die dazu beiträgt, dass Menschen auch in anderen Teilen der Welt Wohlstand schaffen können; - eine mutige Klimapolitik, die hier und weltweit zur Sicherung guter Lebensbedingungen beiträgt; - eine Reform der UN, um Frieden zu sichern.

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