Paul Loeper

Listenplatz 2, Berlin

Ich bin Paul Loeper und komme aus einer Vorstadt von Hannover, einer Vorstadt wie es so viele in diesem Land gibt.

Wer bist du?

Ich bin in einer Familie mit drei Schwestern aufgewachsen. Meine Mutter ist eine Krankengymnastin für Kinder mit Behinderung. Von ihr habe ich gelernt jedem Menschen mit Respekt und Demut zu begegnen. Mein Vater ist Diplomkaufmann. Von ihm habe ich gelernt mich selbstverantwortlich für das einzusetzen, was mir wirklich wichtig ist.

Ich mag es über den Tellerrand zu schauen. Als Städter habe ich mein ganzes Leben immer viel Zeit auf dem Land in der Natur verbracht (Berge und die Alpen sind mein absoluter Sehnsuchtsort). Ich habe häufig Entscheidungen getroffen, um bewusst unterschiedliche Lebensansichten kennenzulernen. Sei dies als Hilfsausbilder während des Grundwehrdienstes, Schülerpate in Berlin oder während des Auslandstudiums.

Mich begeistert es mit anderen Menschen aktiv zu sein. Zusammen etwas bewegen, Erfolge als Team zu feiern, ist für mich eine der schönsten Motivationsquellen.

Ein neues Europa erreichen wir nur, wenn wir auf allen Ebenen für diese Vision arbeiten.

Was bedeutet Europa für dich?

"In Vielfalt geeint" - Das Motto der europäischen Union ist für mich mehr als nur ein Motto. Es ist eine Wertebasis für unsere Gesellschaft.

Für mich enthält dieses Motto die Basis dessen was unsere Gesellschaften ausmacht: Die Freiheit und Vielfalt eines jeden Menschen kann sich nur dann wirklich entfalten, wenn sie von einem Gemeinschaftssinn getragen wird.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Wir kennen die Herausforderungen unser Zeit. Was wir nicht kennen, sind die Unabwägbarkeiten der Zukunft. Was wir aber ganz genau wissen: All diese Dinge werden wir in einem handlungsfähigen, vereinten Europa besser angehen können. Grenzübergreifende Zusammenarbeit ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft.

Die Vision eines handlungsfähigen wirklich föderalen Europas, eines Europa des höchsten Stands menschlicher, sozialer, ökologischer und technischer Entwicklung ist für mich ein Nordstern, ein Fixpunkt. Ein Ziel, das uns auch in turbulenten Zeiten immer einen Weg in die Zukunft zeigen wird.

Dieses Ziel will ich auf allen Ebenen verfolgen, um das Leben aller Menschen auf diesem Kontinent auch in Zukunft besser zu machen. Genau dafür will ich in den Bundestag! Als Stimme für die europäische Einigung.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Europapolitik geht in Deutschland immer wieder unter. Die Europapolitik der Bundesregierung wird nicht genügend durch eine wirklich europäische Partei kontrolliert. Deswegen braucht es eine klare und laute Stimmung für eine Reform der europäischen Union im Bundestag.

Im Zuge des europäischen "Corona-Wiederaufbaufonds" beispielsweise hat die Bundesrepublik ca. 20 Milliarden € zu Verfügung gestellt bekommen. Das ist genauso viel wie die Bundesregierung in einem Jahr für Forschung und Bildung ausgibt. Ziel dieser Gelder ist es Europa digitaler und nachhaltiger zu machen. Dennoch hat die Bundesregierung das Geld nicht für neue zielgerichtete Projekte ausgegeben, sondern lediglich alte schon geplante mit zusätzlichem Geld ausgestattet.

In diesem Moment hätte es eine Partei gebraucht, die sich klar für gemeinsame europäische Vorhaben wie die Digitalisierung und Nachhaltigkeit einsetzt. Genau deswegen braucht es Volt im Bundestag.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Meiner Meinung nach steht Europa neben vielen anderen Dingen einer großen Parteienverdrossenheit gegenüber. Menschen fühlen sich ohnmächtig und so als würden sie selbst nichts zählen. Menschen sehen weniger warum sie sich bei Parteien einsetzen sollen, sie fühlen sich ausgeschlossen. Obwohl Demokratie unsere große Chance ist, fühlen sich Menschen nicht gehört. Die große stärke unserer Gesellschaften ist es, dass Menschen ihr eigenes Leben gestalten und ihr volles Potenzial entfalten können. Politisch funktioniert das aber nur, wenn Menschen mit vielen zusammenarbeiten. Schaffen sie es sich gemeinsam zu organisieren und selber für ihre Interessen einzustehen, dann können Probleme wie der Klimawandel, die Herausforderungen durch Globalisierung und einer gerechten Digitalisierung bewältigt werden. Durch Zusammenarbeit können wir eine positive Zukunft erreichen. Deswegen braucht es eine neue Politik. Parteien die in der Lage sind Menschen einzubinden, ohne dass sie jahrelang in Gremien saßen. Parteien, die es Menschen ermöglichen, ihr eigenes Wissen so einzubringen, dass sie direkt etwas bewegen können. Zu spüren, dass wir mit anderen Menschen in der Lage sind wirklich etwas zu bewegen, selbst wenn wir uns nur einige Monate einbringen, ist für mich der Schlüssel zu einer wirklich positiven und demokratischen Zukunft.

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