Paula Mühl

Listenplatz 3, Nordrhein-Westfalen

Paula Mühl

Ich möchte eine positive und konstruktive Politik in Deutschland, welche Europa wirklich stärkt, fördert und sich zu ihren Werten bekennt.

Ich bin Paula Mühl, am 06. August 2001 geboren und in Mainz am Rhein aufgewachsen.

Wer bist du?

“Mein Interesse an der Welt und meine Ambitionen diese im Laufe meines Lebens mitzugestalten und zu verändern, sind groß.”
Diesen Satz habe ich mit 16 Jahren in meine Bewerbung für ein Praktikum im europäischen Parlament geschrieben. Mit 14 Jahren habe ich das erste Mal eine repräsentative Aufgabe übernommen. Habe dann Politik als Leistungskurs gewählt und durch die Möglichkeit mitzureden, zu diskutieren und auf der Bühne zu stehen, meine Schulzeit maßgeblich prägen können. Mit 16 Jahren bin ich dann für ein Praktikum ins EP gegangen, da das Interesse und der Gedanke an europäische Politik mich nicht mehr losgelassen haben. Meine Studienwahl fiel danach nicht sehr überraschender Weise auf den Studiengang "Philosophie, Politik und VWL" und von meinem anderen Herzensthema dem Tanzen habe ich langsam Abschied genommen. Ich bin heute 19 Jahre alt und möchte sichtbar machen, welche Chancen und Vorteile uns Europa bringen kann, wenn wir uns trauen Politik neu zu denken. Ich hatte in meiner Kindheit Europa im Rücken und möchte dieses Privileg weitergeben.

Die EU war eine Geburt der Gehirne, jetzt muss sie in die Herzen hineinwachsen.

Was bedeutet Europa für dich?

Europa bedeutet für mich Heimat. Denke ich an Europa fallen mir im ersten Schritt Städte ein, welche ich schon besucht habe und was ich dort erlebt habe. Im zweiten Moment denke ich an ganz viele Menschen aus verschiedenen Ländern, welche ich gerne einmal nach der Pandemie besuchen möchte und welche ähnliche Ängste und Hoffnungen wie ich haben. Der kulturelle Austausch und das Kennenlernen verschiedener Lebensweisen haben mich als jungen Menschen geprägt und zu einer offenen, selbstbewussten Frau gemacht. Ich hatte durch Europa die Möglichkeit zu lernen, dass unsere Unterschiede keine Gefahr sind, sondern eine Bereicherung, von der wir profitieren können.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Dieses Privileg, Europa so früh kennen- und lieben lernen zu dürfen, hat nicht jeder Mensch. Ich möchte im Bundestag dafür arbeiten, dass sich das ändert und Menschen gleichberechtigt Zugang zu europäischen Erfahrungen haben. In unserem Programm haben wir dafür die Erweiterung der Erasmus-Möglichkeiten und den Ausbau von politischer Bildung im frühen Alter, um nur zwei Beispiele zu nennen. Ebenfalls möchte ich für Europa auf einen Paradigmenwechsel hinarbeiten. Der Weg bis (europäische) Politik nicht mehr von männlichen und von älteren Menschen dominiert ist, ist lang. Angehen müssen wir das Problem aber trotzdem und ich bin der Meinung, eine diversere Besetzung des Bundestags von Alter, Geschlecht und Herkunft würde Deutschland und ganz Europa gut tun.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Die deutsche Politik muss aufhören Europa nur als ein Thema neben vielen zu sehen. Gleichberechtigungsfragen, das Klima und Menschenrechtsthemen sind so europäisch verknüpft, dass alleinige Lösungen nur noch kurzfristig funktionieren werden. Eine lebenswerte Zukunft ist an den Zustand unseres gesamten Kontinenten geknüpft. Somit ist diese Zukunft erst dann möglich, wenn wir gemeinsam als Europa an Lösungen arbeiten.
Wir können hier als Deutschland die Institution "EU" stärken sowie aktiven, europäischen Austausch auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene fördern. Mit best practice Ansätzen können wir von- und miteinander lernen, um wirklich nachhaltige Schritte hin zu einer sicheren Zukunft zu tätigen. Für diese konstruktiven und europäischen Ansätze braucht es Volt in unserer nationalen Politik.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Gleichberechtigung. Wir sehen, dass in vielen Ländern Gleichberechtigung nicht gelebt wird. Manche Länder haben die Istanbulkonvention gar nicht erst ratifiziert, andere treten wieder aus. Auch in Deutschland sind viele Punkte zur Prävention von Gewalt gegen weibliche Personen nicht vorangebracht worden. Die Ablehnung des Selbstbestimmungsgesetzes in Deutschland zeigt außerdem einen weiteren Fall, bei welchem Politik immer noch nach einer heteronormativen Weltanschauung handelt. Schaffen wir es nicht Grundwerte in Europa nachhaltig aufzubauen, welche wirklich alle Menschen schützen, so wird die EU bald kein sicherer Ort mehr für alle Menschen sein. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass mithilfe von Bildung und Aufklärung die EU ein sicherer Hafen für alle wird. Die ersten Grundlagen gibt es auf Grund der Istanbulkonvention schon, jetzt müssen diese Themen priorisiert werden, um jeglicher Diskriminierung entgegenstehen zu können. Ein Beispiel für ein Land, welches sehr fortschrittlich handelt und in vielen Bereichen als Vorbild dienen könnte ist die Niederlande.

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