Rebekka Müller

Spitzenkandidatin für Volt Deutschland

Listenplatz 1, Nordrhein-Westfalen

Direktkandidatin für Köln I (Wahlkreis 93)

Oberkörper einer lächelnden jungen Frau mit blondem Zopf, blauen Augen im schwarzen Oberteil.

Berliner Göre mit kölschem Hätz. Europäerin und Politikerin aus Leidenschaft. Überzeugt, mit europäischem Teamwork die Zukunft positiv zu gestalten.

Ich bin Rebekka Müller, gebürtige Berlinerin, in Köln zu Hause und Europäerin aus Leidenschaft.

Wer bist du?

Ich bin 32 Jahre alt, in Berlin geboren und seit 2015 Wahlkölnerin. Nach einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium war ich sieben Jahre in ganz unterschiedlichen Jobs und Branchen unterwegs - auch international und in leitender Funktion: Von Unternehmensberatung, über Start-up und Industrie bis Reisebranche. Ich war schon immer politisch interessiert, der Fokus lag aber lange auf meiner beruflichen Karriere. Diese Perspektive hat sich durch Trump, den Brexit und die sich verschärfende Klimakrise geändert. Ich wollte selbst aktiv werden. An Volt reizen mich der europäische Gedanke, das Pragmatisch-Konstruktive, unsere Teamkultur und der faktenbasierte Ansatz. Seit Januar 2020 leite ich ehrenamtlich das Kölner Volt Team und durfte den Kommunalwahlkampf dank Kurzarbeit im neuen Job (Reisebranche) zeitweise Vollzeit unterstützen. Durch diese Erfahrung und mein Engagement im Kölner Stadtrat habe ich die Leidenschaft für das aktive politische Gestalten entdeckt und gemerkt, wie viel wir gemeinsam erreichen können. Daher habe ich zum Jahreswechsel meinen Job gekündigt und widme meine gesamte Zeit und Aufmerksamkeit der Lila Idee. Wenn ich mal nicht für Volt unterwegs bin, gehe ich laufen, pflege mein Gemüse-Balkonien inkl. Wurmkiste (fragt mich gerne, was das ist :D) oder verbringe Zeit mit Freund, Freund*innen und Familie.

Wir brauchen dringend bezahlbaren und künftig auch möglichst klimaneutralen Wohnraum. Für mich schließt sich das nicht aus.

Was bedeutet Europa für dich?

Europa bedeutet für mich Zukunft, Hoffnung und Freiheit. Zukunft, weil ich überzeugt bin, dass aktuelle und künftige Herausforderungen wie Pandemie, Klimakrise, Aufnahme von Geflüchteten und Digitalisierung, vor denen wir in ganz Europa stehen, nur gemeinsam lösen können. Hoffnung, weil ich sehe, wie viel Potenzial in Europa steckt: Von Barcelona, das uns zeigt, wie autoarme Innenstädte funktionieren, über die Niederlande, die energetische Gebäudesanierung meistern, bis in die Schweiz, die vormacht, wie ein europäischer Eisenbahnverkehr aussehen kann. Und Freiheit, weil ich durch eigene Erfahrung weiß, was ein grenzenloser Kontinent zu bieten hat, wie viel wir voneinander lernen können und wie bereichernd diese Vielfalt ist. Daher möchte ich mich im Bundestag für weiteren Grenzabbau auf allen Ebenen, ein europäisches Schnellbahn-Netz, eine gemeinsame Außenpolitik mit europäischen Verteidigungskräften und endlich eine gemeinsame Steuerpolitik einsetzen.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Ich bin politisch aktiv geworden, weil ich das Gefühl hatte, dass die aktuelle Parteienlandschaft mit dem etablierten Politikstil keine Antworten mehr auf die Fragen von heute und morgen findet. Es hapert überall vor allem an der Umsetzung. Ich möchte aktiv dazu beitragen, dass Politik wieder nahbar wird, viele Menschen erreicht und sie motiviert, sich zu engagieren. Meine ganz persönliche Erfahrung nach etwa zwei Jahren politischem Engagement zeigt, dass es möglich ist. Unser gemeinsames Potenzial ist größer als das eines*r jeden Einzelnen.
Neben dem “Was” ist das “Wie” für mich genauso wichtig. Wir brauchen eine neue Art der Politik, um Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit zu entwickeln.
Für diesen dringenden Wechsel braucht es neue Gesichter (mehr Frauen, jüngere Leute, Menschen mit diverser Geschichte und Identität) und neue Ansätze, die über den Tellerrand hinaus blicken.
Deshalb möchte ich genau das in den Bundestag mitbringen, gerade weil ich folgende Herangehensweise bei Politiker*innen häufig vermisse:
Die Komplexität vieler Herausforderungen anerkennen und Lösungen mit Betroffenen gemeinsam entwickeln. Transparenz und klare Kommunikation auf Augenhöhe über getroffene Entscheidungen: Das “Warum” beantworten. Es braucht die Fähigkeit, Brücken zu bauen zwischen denjenigen, die notwendige Veränderungen vorantreiben und denjenigen, die diese strikt ablehnen.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Gemeinsame Herausforderungen brauchen gemeinsame Lösungen. Ich bin überzeugt, dass es ein starkes Europa braucht, damit wir eine bessere Zukunft gestalten können. Volt ist die bisher einzige echt europäische Partei, weil in allen Staaten der EU (und darüber hinaus) vertreten. Wir denken, arbeiten und vernetzen uns europaweit. Für wirklich europäische Politik im Bundestag braucht es genau das: Eine Partei mit einem europäischen Grundsatzprogramm von dem alle politischen Positionen abgeleitet werden. So stellen wir sicher, dass wir überall die gleiche Politik machen, auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene.

Ein großer Teil der Entscheidungen auf EU-Ebene müssen durch den deutschen Bundestag. Daher braucht es Volt im deutschen Bundestag um echt europäische Politik zu machen. Und das auf allen Ebenen. Wir brauchen europäische Politik für Deutschland, nicht deutsche Politik für Europa.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Für mich ist die Erreichung des 1,5 Grad Ziels die größte Herausforderung für Europa.
Wir bei Volt bekennen uns zu dieser Verantwortung und wollen die notwendige Transformation als Chance gestalten, auch um diejenigen, die sozial schwächer sind, zu entlasten. Unser Ziel ist bis 2035 CO2 - und bis 2040 klimaneutral zu werden.
Dafür wollen wir innovatives, ökologisches und soziales Unternehmer*innentum mit den notwendigen Investitionen für eine starke Energie-, und Mobilitätswende verbinden. Diese Vision erstreckt sich auch auf die Industrie, Bau- und Landwirtschaft. Die digitale Transformation muss schneller und mutiger umgesetzt werden. Wir wollen sie als Treiber nutzen, statt anderen Ländern dabei zuzuschauen. Das beinhaltet die Infrastruktur, den Staat als Servicedienstleister für uns Bürger*innen als auch ein gesetzlicher Rahmen für Digital-Unternehmen und künstliche Intelligenz.
In meiner Vision von einer positiven Zukunft sind wir europaweit digital vernetzt und mobil, vor allem mit Fuß, Rad- und Bahnverkehr. Staatliches Handeln ist transparent, weil digital leicht nachvollziehbar. Ich kann persönlich beim Bürger*innenamt meines Vertrauens oder entspannt vom Sofa aus meine Anträge stellen. Wir sind klimaneutral, weil unsere Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, die Industrie ihre Anlagen umgestellt hat und wir mit erneuerbaren, recycelten Rohstoffen bauen. Es gibt bezahlbaren Wohnraum in bunt durchmischten, grünen Quartieren für alle. Unser neues Bildungskonzept schafft Chancengerechtigkeit für unsere Kinder.

Bundestagswahl 2021 - wir sind startklar!

YouTube: #GenerationEuropa: Unser Wahlwerbespot zur Bundestagswahl 2021 | Volt Deutschland

Das Superwahljahr 2021 begann mit mächtigen Erfolgen in den Landtags- und Kommunalwahlen für uns. Deshalb sind wir überzeugt: Für eine mutige, neue und progressive Politik braucht es Volt im Bundestag. Denn ohne eine paneuropäische Agenda für Deutschland werden wir im wahrsten Sinne an unsere (nationalen) Grenzen stoßen.

Bist auch Du bereit für eine neue Politik für Deutschland und Europa? Lerne uns kennen mit unseren Seiten zur Bundestagswahl 2021.

Zukunft Made in Europe

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