Simon Wadehn

Listenplatz 2, Schleswig-Holstein

Direktkandidat für Kiel (Wahlkreis 5)

Moin, mein Name ist Simon, ich wurde vor 22 Jahren in Preetz geboren und wohne in Kiel.

Wer bist du?

Ich studiere Psychologie an der CAU in Kiel und verdiene mir meine Brötchen als Hausmeister. In meiner Freizeit gehe ich gern schwimmen, angeln, kümmere mich um meine Exoten oder sitze in der Sauna. Seit ich denken kann interessiere ich mich für das Thema Politik, mit 8 Jahren wurde ich zum Preetzer Schusterjungen gewählt, mit ca. 10 Jahren trat ich der Schülervertretung bei um mich für die Belange meiner Mitschüler*innen einzusetzen. Leider konnte ich mich Langezeit nicht mit den Parteien in unserem Land identifizieren, bis mir dann im Zuge der Europawahlen ein Lila-Logo zuwinkte. Volt musste es sein - Europa vereinen und dazu die 5 weiteren wichtigen Themen unserer Partei (intelligenter Staat, wirtschaftliche Erneuerung, soziale Gleichberechtigung, globaler Ausgleich, politische Bürgerschaft) weckten in mir das Interesse für diese tolle, einzigartige, diverse Partei. Ich trat in Kiel bei, wurde Lead für Partnerships und Fundraising und darf momentan auch Projekte für die Deutschlandebene managen.

"Globale Herausforderungen erfordern gemeinschaftliches Handeln."

Was bedeutet Europa für dich?

Europa bedeutet für mich in erster Linie Heimat. Trotz meiner jungen 22 Jahre durfte ich schon viele schöne Orte und Kulturen in Europa kennenlernen, die es unbedingt gilt zu bewahren. Skandinavien fand ich schon immer toll, mein Vater hat in Dänemark gelebt, mein Familienname kommt aus Schweden und bedeutet so viel wie "an stillen Ufern", außerdem habe ich wurzeln in Polen. Egal ob ich mich in Spanien, Portugal, Frankreich oder auch in Österreich oder der Schweiz aufhielt, es war für mich stets eine große Freude und Leichtigkeit mich wie zuhause zu fühlen. Diese Aufenthalte haben mein freies, europäisches Weltbild sehr geprägt und dazu beigetragen, dass für mich eine tiefe Verbundenheit zu Europa besteht und ich mich stolz Europäer nenne. Ich finde es bemerkenswert, wie unterschiedlich/individuell europäische Länder sind und dennoch der Zusammenhalt an erster Stelle stehen kann.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Dass ich dann auch gerne für Volt an die Öffentlichkeit treten möchte, war für mich von vornherein klar. Pragmatisch, progressiv und paneuropäisch - so möchte ich Volt Schleswig-Holstein vertreten, innovative Lösungen austüfteln und dafür sorgen, dass wir gemeinsam diese eine, wunderschöne, ressourcenbeschränkte Welt auf der wir leben, wertschätzen und vorantreiben können. Ich möchte dafür kämpfen, dass jede*r ein glückliches, vollkommenes und freies Leben führen kann und stehe zu 100% hinter den Challenges von Volt, ich wünsche mir langfristige und nachhaltige Lösungen, egal ob es sich um Corona, Klima, Migration, Gleichberechtigung, Umstrukturierung der Bildung oder bezahlbaren Wohnraum handelt. Chancengleichheit, die Umstrukturierung der Bildung zu erreichen und vor allem in einem vereinten, klimaneutralen Europa wohnen zu können ist mein großer Traum.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Es braucht nun mal ganzheitliche Ansätze, die zukunftsorientiert Ursachen bekämpft- und Landesgrenzenübergreifende, nachhaltige Lösungen schafft. Parteien in Deutschland sind im Gegensatz zu uns nicht auf europäischer Ebene miteinander verknüpft. Wir sollten global als Gemeinschaft auftreten und Herausforderungen gemeinsam angehen um merkbare Unterschiede zu machen. Unsere langfristige Vision ist es, ein föderales, geeintes Europa mit gemeinsamer europäischer Regierung zu schaffen und dafür braucht es so einige Veränderungen: Es braucht eine EU-Reform um die Handlungsfähigkeit der EU zu verbessern, eine Vereinheitlichung des Wahlrechts um eine einheitliche Wahl für Europa zu erlangen. Außerdem benötigen wir finanzielle Eigenständigkeit, gemeinsame Steuer-/ Klimapolitik, wartebasierte Entwicklungspolitik, menschenwürdige Asylpolitik und vor allem Mitspracherecht der Bürger*innen, um den europäischen Zusammenhalt zu stärken.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Deutsche, europäische Bürger*innen sprechen in diesen Tagen viel von Hoffnung. - Der Hoffnung auf den Erhalt unserer lang erkämpften Freiheiten und Bürgerrechte.
Der Hoffnung, unsere freie Gesellschaft wie wir sie kennen, trotz des extremen Einflusses der Digitalisierung - in Europa, in Deutschland und auch in Schleswig-Holstein - in Frieden weiterführen zu können.
Der Hoffnung, den Klima- und Artenschutz so vorantreiben zu können, dass auch das Leben von jeder und jedem von uns weiterhin bestehen kann.
Um diese Punkte real zu erreichen, bzw. beibehalten zu können müssen wir gemeinsam handeln und dies beginnt nicht erst beim so wichtigen Kampf gegen das Smartphone auslesen oder Videoüberwachung.
Das Fundament für unsere, aufgeklärte, diverse Gesellschaft wie wir sie kennen und lieben, das sind eine freie und vielfältige Kultur, eine kompromisslose Achtung der Wissenschaftsfreiheit und Journalisten/ Journalistinnen, die geschützt statt kontrolliert werden.
Um vernünftig klimaneutrale, unternehmerische, digitale Politik betreiben zu können brauchen wir Volts Strategien für zukunftsfähige Wirtschaftspolitik und digitale und sozial-ökonomische Transformationen mitzuerleben.

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