Volt Baden-Württemberg: Schluss mit überteuertem und ineffizientem ÖPNV!

Volt Baden-Württemberg: Schluss mit überteuertem und ineffizientem ÖPNV!

18.06.2022
Am Wochenende demonstrierte Volt für eine echte Energie- und Mobilitätswende.
Foto von Volt-Kundgebung Stuttgart
  • Am Wochenende demonstrierte Volt für eine echte Energie- und Mobilitätswende.
  • Vorsitzender von Volt Baden-Württemberg stellt fest: “Unsere Bundesregierung führt den Kurs fort, den Individualverkehr stärker als den öffentlichen Nahverkehr zu pushen!” Kai Stricker, Vorsitzender Volt Baden-Württemberg.

Stuttgart, 18. Juni 2022 – Landes- und Bundesregierung verschlafen die Energie- und Mobilitätswende.

Silvia Panini, Teil des Vorstands von Volt Italien, eröffnete die Kundgebung. Sie verwies darauf, dass die Herausforderungen in ganz Europa ähnlich seien. “Lasst uns voneinander lernen und Best-Practices aus anderen Ländern nutzen!”, so Silvia Panini zum Ende ihrer Rede.

“Es ist bedauerlich, dass in Baden-Württemberg im bisherigen Jahr deutlich weniger Windräder gebaut wurden, als statistisch notwendig, um den Energiebedarf im Jahr 2030 zu guten Teilen mit Windenergie abzudecken. Vor allem da die Landesregierung verspricht in ihrem Koalitionsvertrag nur dann auf Kohleenergie zu verzichten, wenn die benötigte Energie durch andere Quellen ersetzt werden kann. “Statt sinnvoller Maßnahmen gibt es hier nur eine Absichtserklärung!” Florian Quiram, Policy-Lead von Volt Baden-Württemberg.

Die Energiewende geht dabei stark einher mit der Mobilitätswende. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass steigende Energiepreise auch die Preisgestaltung von ÖPNV-Tickets beeinflussen. Dass Ticketpreise nach Auslaufen des 9-Euro-Tickets steigen werden, ist trotzdem nicht akzeptabel! Volt Baden-Württemberg schließt sich weiterhin der Forderung nach einem attraktiven 365-Euro-Jahresticket an. Darüber hinaus muss das Angebot massiv ausgebaut werden. Ohne Bezuschussung der Verkehrsbetriebe seitens des Landes wird dies nicht gelingen.

Die meiste Kritik traf jedoch den Tankrabatt. Dieser ist weder eine sinnvolle noch eine soziale Maßnahme. “Jeder von uns, selbst diejenigen, die sich das 9-Euro-Ticket gekauft haben und ausschließlich den ÖPNV nutzen, fördern durch ihre Steuergelder den fossilen Individualverkehr!”, kritisiert der Volt BW-Vorsitzende Kai Stricker.

Interviewanfragen und weitere Informationen gerne bei:
Elisa Hippert
Presseteam Volt Baden-Württemberg
elisa.hippert@volteuropa.org
Tel.: +49 176 28105275