Schulsozialarbeit greift – ein Baustein im dicht geknüpften Netz an Angeboten im Sozialraum

Schulsozialarbeit greift – ein Baustein im dicht geknüpften Netz an Angeboten im Sozialraum

28.06.2022
Das in der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Rahmenkonzept Schulsozialarbeit sichert die Qualität und bietet einen Leitfaden.
 Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

„Schulsozialarbeit in Darmstadt umfasst viel mehr als anderswo. Unser Konzept basiert nicht allein auf Betreuung in der Schule. Kinder- und Jugendarbeit gehen wir grundsätzlich sozialraumorientiert an“, betont die sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion Eva Bredow-Cordier. „Diese Strategie ist fachlich und konzeptionell richtig, denn die vielfältigen Kooperationen im Sozialraum mit allen Angeboten der Jugendhilfe erleichtern und vervielfachen den Zugang für Kinder und Jugendliche.“

Das in der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Rahmenkonzept Schulsozialarbeit sichert die Qualität, bietet einen Leitfaden für Träger und Fachkräfte, stärkt deren Rolle als Angebot der Jugendhilfe am Ort Schule und im Sozialraum und bildet die Grundlage dafür, dass Leistungsvereinbarungen mit den Trägern geschlossen werden können, fasst die Koalition aus GRÜNEN, CDU und Volt zusammen.

„Das sozialraumorientierte Konzept der Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein im Gesamtgefüge der pädagogischen, sozialen und psychologischen Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, das wir in diesem Haushaltsjahr mit knapp 2,1 Millionen Euro finanzieren“, ergänzt Stella Stegmann von der CDU-Fraktion.

„In Schulen arbeiten eine Vielzahl von Professionen gemeinsam, um Kinder und Jugendliche zu stärken. UBUS-Kräfte, Schulbegleiter*innen, Schulpsycholog*innen, Fachkräfte aus dem Ganztagsprogramm oder aus dem Pakt für den Nachmittag. Darüber hinaus haben Schulen die Möglichkeit weiteres pädagogisch-therapeutisches Fachpersonal beim Hessischen Kultusministerium zu beantragen“, führt Jana Wilke von Volt aus.

„Gerade weil Schulsozialarbeit bei uns sozialraumorientiert auf ein dichtes Netzwerk von Hilfe- und Unterstützungsangeboten aufsetzt, greift sie. Es gibt keinen Anlass, das anzuzweifeln,“ stellt die Koalition mit Blick auf einen Oppositionsantrag fest, der eine jährliche Aufplanung von 9,5 Millionen Euro zur Folge hätte. „Unsere Schulsozialarbeit zeichnet sich durch die Sozialraumorientierung aus und schließt an ein Netz aus lokalen Hilfe- und Unterstützungsangeboten an“, betont die Koalition abschließend.