Unser politisches Programm

Hier erfährst Du alles über unser politisches Programm.

Abgesehen von unserem Kommunalprogramm von Volt Düsseldorf möchten wir hier auch über die politischen Programme, Ziele und Werte von Volt in Deutschland und ganz Europa informieren.

Hierfür empfehlen wir Euch die Seiten von Volt Deutschland und Volt Europa. Auf dieser Seite findet ihr aber auch die wichtigsten Links.

Politik, die über den Tellerrand hinausschaut

Sozialer Wohnungsbau wie in Wien

Wohnen ist ein Menschenrecht ...

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Wohnen ist ein Menschenrecht und muss mit staatlichen und kommunalen Mitteln durchgesetzt werden.

Der Markt kann hier nicht allen gleichberechtigt das Wohnen garantieren und sollte korrigiert werden"1. Hört sich verrückt an, ist aber in der Hauptstadt Österreichs Realität. 220.000 Wohnungen gehören der Stadt und an 200.000 ist die Stadt beteiligt. Diese Wohnungen haben dadurch gedeckelte Mieten, was sich wiederum auf den Mietmarkt auswirkt und die Preise senkt.

In Wien erfüllen etwa 75% der Menschen die Grundvoraussetzungen für eine solch preisgedeckelte Wohnung. Somit ist die Wohnbauförderung eine Mittelstandsförderung und allgemein anerkannt. 

Wien hat den Vorteil, dass sozialer Wohnungsbau dort Tradition hat und Wohnungen nicht privatisiert wurden. Der Wohnungsbau aus Wien dient dennoch als Vorbild für uns, Wohnungen nicht zu privatisieren und mehr sozialen Wohnungsbau für eine durchmischte und lebensfreundliche Stadt.

Auch wenn der soziale Wohnungsbau in Wien bereits seit ca. 100 Jahren Tradition hat und Wohnungen nicht privatisiert wurden, können wir in Fulda auch heute noch damit anfangen, unsere Stadt nach diesem Vorbild besser zu durchmischen und lebensfreundlicher zu machen.

[1]https://www.deutschlandfunk.de/sozialer-wohnungsbau-warum-wiener-guenstig-wohnen.769.de.html?dram:article_id=428615

[2]: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-03/wohnen-wien-preise-gentrifizierung-probleme

Wahlplakat mit der Aufschrift "ÖPNV fahren wie in Zürich?"

Zürich ist die Welthauptstadt des ÖPNV ...

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Zürich ist die Welthauptstadt des ÖPNV und eine der, wenn nicht die lebenswerteste Stadt der Welt. Dies ist kein Zufall, sondern zeigt, dass ein guter ÖPNV Lebensqualität schafft. Zürich ergreift vielfältige Maßnahmen, um die Menschen von dem Umstieg von dem eigenen Auto auf den ÖPNV zu überzeugen. 

Mit Hilfe sauberer, zuverlässiger, eng getakteter Busse und Bahnen werden mittlerweile 41% aller Wege zurückgelegt.

Das alles ist Ergebnis einer bereits vor 40 Jahren festgelegten Grundsatzanweisung, die die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs festschreibt. Die Kapazität des Straßennetzes erhöht die Stadt trotz steigender Einwohner- und Pendlerzahlen nicht mehr. Die Anzahl der Parkplätze wurde auf dem Stand von 1990 eingefroren. Wird ein Parkplatz gebaut, muss woanders ein Parkplatz entfernt werden. Mit einem intelligenten Verkehrsleitsystem wird verhindert, dass zu viele Autos in die Stadt fahren und sie so verstopfen. Auch hat die Straßenbahn durch automatisches Umschalten der Ampeln auf Grün immer Vorfahrt. Zürich zeigt uns, je früher und konsequenter wir handeln, desto besser für uns, für die Bürger. Durch sein konsequentes Handeln über Jahre hinweg hat Zürich gerechte und umweltfreundliche Mobilität für alle Bürger geschaffen. Denn gerecht ist nur eine Mobilität, die jeder sicher nutzen und sich jeder leisten kann.

Wahlplakat mit der Aufschrift "Mitmachpolitik wie in Reykjavik?"

Digitale Abstimmungsplattform „My Neighbourhood“ ...

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Über die digitale Abstimmungsplattform „My Neighbourhood“ verteilen Reykjavíks Bürger*innen jedes Jahr drei Millionen Euro auf ihre eigenen Projekte. Vorher kann jede*r Ideen einreichen, von denen die Stadt letztendlich 200 auswählt. Über die ausgewählten Themen wird dann final abgestimmt (Quelle). Die Beteiligung der Bürger*innen auf der Plattform ist sehr hoch und löst große Zufriedenheit aus: Für die Menschen ist es enorm motivierend, die umgesetzten Projekte in der Stadt sehen und erleben zu können. Die Plattform wird vom Initiator als Open-Source-Software zur Verfügung gestellt und kann damit bereits kleine Orte bedienen. Wichtig für den Erfolg dieser Plattform sei es laut dem Initiator, dass es die Stadt mit der Beteiligung ernst meint und gewählte Projekte dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

Wahlplakat mit der Aufschrift "Digitales Lernen wie in Helsinki?"

Laptops und Tablets in Schulen in Helsinki

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In Helsinki sind Laptop und Tablets in Schulen schon lange Standard, von dem sowohl Lehrer*innen als auch Schüler*innen profitieren.  Die digitale Welt gehört heute zur Lebensrealität, ermöglicht sowohl differenziertes als auch kreatives Lernen und muss auch in unseren Lehrplänen verankert werden. In Finnland ermöglicht der Messengerdienst Wilma bereits seit 20 Jahren Kommunikation und Information von Eltern und Schüler*innen[]

Wir setzen uns dafür ein, dass die Digitalisierung auch in unsere Schulen Einzug hält. 

Auf Landesebene beteiligen wir uns an der Ausarbeitung neuer Lehrpläne, auf kommunaler Ebene treiben wir die Ausstattung mit Hard- und Software voran und fordern eine umfassende Aus- und Fortbildung aller Lehrer*innen auf diesem Gebiet.

Darüber hinaus wollen wir Lehrer*innen und Schüler*innen Hilfsmitteln nach finnischem Vorbild zur Seite stellen.  

[1]https://www.deutschlandfunk.de/schulstudie-aus-finnland-die-grenzen-des-digitalen.1773.de.html?dram:article_id=443447

[2]https://www.zeit.de/arbeit/2020-09/schulsystem-finnland-digitalisierung-schule-bildung-coronavirus-homeschooling

Wahlplakat mit der Aufschrift "Nachhaltig bauen wie in Barcelona?"
Wahlplakat mit der Aufschrift "Fahrrad fahren wie in Kopenhagen?"

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