Dein Köln. Dein Europa. Dein Volt!

Kommunalwahl 2020

Unser Wahlspot für Köln

YouTube: Volt Köln Wahlspot Kommunalwahl 2020 #VoteVolt #machkölnlila

Menschen aus ganz Europa haben entschieden, dass es höchste Zeit ist, für gemeinsame Überzeugungen einzustehen und über die Grenzen einzelner Länder hinaus zu handeln. Aus diesem Gedanken heraus gründete sich im Jahr 2017 Volt Europa.

Wir haben uns zusammengeschlossen, um mit ganz Europa für eine gemeinsame, bessere Zukunft zu kämpfen. Wir rufen zu Hoffnung, Mut und Solidarität auf. Alle sollen sehen, dass entstandene Differenzen nicht die Macht haben das größte Friedensprojekt der Welt einzureißen. Im Kleinen wie im Großen - Lokal und gesamteuropäisch. Wir wollen der europäischen Idee neue Energie verleihen und die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam bewältigen.

Was für Europa gilt, soll auch für unsere kölsche Heimat gelten. In ganz Europa finden sich Lösungen und Wege für ein besseres Miteinander, die auch direkt vor unserer Haustür Anwendung finden können. Volt Köln kandidiert für den Stadtrat um diese Lösungen effektiv in unserer Stadt anzuwenden. Wir wollen neuen Schwung in die Politik bringen und das Köln mitgestalten, in dem wir täglich leben. Erfahre auf dieser Seite mehr über unser Wahlprogramm und unsere Kandidat*innen.

#votevolt

Unsere Kandidat*innen für den Stadtrat

YouTube: Volt Köln Kommunalwahl 2020 - Jennifer Glashagen für den Stadtrat! #VoteVolt

Vorstellung Jennifer Glashagen - Listenplatz 1

YouTube: Volt Köln Kommunalwahl 2020 - Christian Achtelik für den Stadtrat! #VoteVolt

Vorstellung Christian Achtelik - Listenplatz 2

YouTube: Volt Köln Kommunalwahl 2020 - Isabella Venturini für den Stadtrat! #VoteVolt

Vorstellung Isabella Venturini - Listenplatz 3

YouTube: Volt Köln Kommunalwahl 2020 - Manuel Jeschka für den Stadtrat! #VoteVolt

Vorstellung Manuel Jeschka - Listenplatz 4

Jennifer Glashagen

Jennifer Glashagen

Listenplatz 1

30 Jahre, verheiratet, ein Kind

Wohnbereichsleitung in der Eingliederungshilfe, zurzeit in Elternzeit
Heilerziehungspflegerin

Christian Achtelik

Christian Achtelik

Listenplatz 2

32 Jahre, ledig

Berater Klima- und Energiepolitik
B. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen, M. Sc. Volkswirtschaftslehre

Olivier Fuchs

Olivier Fuchs

OB-Kandidat & Listenplatz 6

56 Jahre, verheiratet, 3 Kinder

Hochschuldozent und Unternehmensberater
Studium der Handelswissenschaften, MBA

Isabella Venturini

Isabella Venturini

Listenplatz 3

28 Jahre, ledig

Projektmitarbeiterin in der DW Akademie

Manuel Jeschka

Manuel Jeschka

Listenplatz 4

33 Jahre, ledig

Baugrundgutachter
M. Sc. Geographie

Rebekka Müller

Rebekka Müller

Listenplatz 5

31 Jahre, ledig

Leiterin der Flugabteilung eines Reiseunternehmens
Wirtschaftswissenschaftliches Studium

Philip Gotzen

Philip Gotzen

Listenplatz 7

27 Jahre, ledig

Referent für Nachhaltigkeit bei einem Projektentwicklungsunternehmen in Köln
Master der angewandten Geowissenschaften

Sven Alexander Meier

Sven Alexander Meier

Listanplatz 8

31 Jahre, ledig

SAP Inhouse Consultant
Master of Professional Public Decision Making

Max Pargmann

Max Pargmann

Listenplatz 9

28 Jahre, ledig

Promotion Deutsches Institut für Luft und Raumfahrt im Bereich Künstliche Intelligenz und Solarenergie
M. Sc. Physik

Malte Much

Malte Much

Listenplatz 10

27 Jahre, ledig

Einkäufer bei Serverhero GmbH
B. Sc. Betriebswirtschaft, Master Student Int. & Europäische Beziehungen

Unser Wahlprogramm / Our election program

Mobiles Köln

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Volts Ziel ist es, für Köln eine nachhaltige, soziale, zuverlässige und effiziente Mobilität zu gewährleisten. Durch den Fokus auf ÖPNV, Fahrrad und Sharing-Möglichkeiten schaffen wir eine ruhigere Stadt mit besserer Luft, mehr Platz zum Leben und mehr Sicherheit für Passant*innen, Scooter und Fahrradfahrer*innen. Der öffentliche Nahverkehr wird über- und unterirdisch ausgebaut und schafft durch eine höhere Taktung sowie strikte Trennung vom restlichen Verkehrsfluss eine verlässliche Mobilitätslösung. Durch eine direkte Einbindung der Sharing-Möglichkeiten – auch von Drittanbieter*innen – an die KVB können Verkehrsmittel effizienter kombiniert werden. Durch offene Datenstrukturen und Förderung von zukunftsfähigen Technologien, wie dem autonomen Fahren, kann der Verkehrsfluss mit modernen Algorithmen gelenkt, beschleunigt und zukunftsfähig gemacht werden.

Unsere Lösungsvorschläge

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  • Eine Mobility-as-a-Service-Strategie für den ÖPNV: Car-/Bike-Sharing, ÖPNV, E-Scooter, Lastenräder, egal ob von der KVB oder von Drittanbieter*innen. Alles kombiniert in einer App, mit einem Ticket.


Best Practice
London: stadtweite App-Kooperation mit Drittanbieter*innen für ÖPNV und Sharing Helsinki: Wochenend-Mietautos als Teil des städtischen Mobilitätsangebots

  • Ein öffentlicher Nahverkehr nach Wiener Vorbild – günstig, nachhaltig und schnell: Priorisierung des ÖPNVs als städtisches Verkehrsmittel gepaart mit konsequentem Ausbau, dabei konstante bis sinkende Preise. 

Best Practice
Wien: extrem hohe ÖPNV Taktung; verpflichtender Nahverkehr-Anschluss von Rand- und Neubaugebieten; 365€-Jahresticket

  • Der konsequente Ausbau der Fahrradinfrastruktur: Konsequenter Bau von Fahrradparkhäusern und Fahrradwegen. Mehr Personal für die Verwaltung, um bereits gesetzte Ziele zu erreichen und zu übertreffen.

Best Practice
Niederlande: Fahrradparkplatzpflicht am Arbeitsplatz; 16 Innenstadt-Fahrradparkhäuser
Japan: vollautomatische unterirdische Fahrradparkhäuser am Bahngleis

  • Die Modernisierung der Sharing-Angebote für Fahrräder, Lastenräder und E-Scooter: Sharing-Angebote, freischalten so schnell wie kontaktloses Zahlen. Schnell und einfach Schluss mit zugestellten Gehwegen durch ein Belohnungssystem für das Abstellen an Bus- und Bahnstationen. 

Best Practice 
Gdansk: kostenloser Fahrradverleih mit Belohnungssystem bei ortsspezifischer Rückgabe
Berlin: Integration von Drittanbieter*innen in ÖPNV-App 

  • Öffentliche Daten für öffentliche Gelder: Frei zugängliche Open Data für den öffentlichen Nahverkehr für bessere Verspätungsmeldungen und KI-gesteuerte Routenplanung.

Best Practice
Helsinki: freie Verfügbarkeit von öffentlichen Daten und Codes unter:
https:// digitransit.fi/en/ : Verspätungen können live eingesehen werden

  • Neue, intelligente Busrouten: Mit offenen Datenstrukturen ermöglichen wir den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und machen den Verkehr günstiger und effizienter.

Best Practice
Boston: KI-Wettbewerb zur Busrouten-Berechnung spart jetzt 5 Millionen Dollar jährlich
Paris: Der Stadtkern wird autofrei, das Flussufer ist es schon – die Stadt wird grüner

  • Eine Erhöhung der Qualitätsstandards der KVB: Steigerung der ÖPNV-Attraktivität durch höhere Qualitätsstandards und eine transparente Kommunikation von Problemen und Fehlern.

Best Practice
Seoul: ÖPNV-GPS Live Tracking, Darstellung von (Live-)Anschlussmöglichkeiten; multi-nationale Ansagen am Gleis

  • Die gestalterische und verkehrstechnische Neugestaltung des Neumarkts: Aufwertung des Neumarkts als Platz im Herzen von Köln: ruhigere und schönere Neugestaltung, Aufwertung durch regelmäßige Märkte und Veranstaltungen.


Best Practice
Strasbourg: 1990 sah der zentrale Place Kléber aus wie der Neumarkt jetzt: laut und leer. Ohne Autos ist er heute ein Begegnungs- und Verweilort

  • Ein faires Straßenbepreisungssystem: Kosten der Straßeninstandhaltung werden auf die Verursacher*innen umgelegt, was zu weniger Verkehr führt und bei der Finanzierung des ÖPNV-Ausbaus helfen kann. Durch die Entschleunigung des Verkehrs erhöht sich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.

Best Practice (Maut)
London: 60.000 Autos weniger am Tag; einfaches Vignetten-System
Stockholm: 76 Millionen Euro Nettogewinn pro Jahr; starker Rückhalt in der Bevölkerung nach Einführung
Singapur: dynamisches Bepreisungssystem hat Staus fast völlig beendet – einzigartig in diesem Teil des Kontinents

  • Mehr alternative Fortbewegungsmöglichkeiten: Autonomes Fahren, Rheinpendel, Wassertaxis oder zusätzliche Fahrrad-/Fußweg-Brücken: Der ÖPNV muss sein Mobilitätsportfolio über Bus und Bahn hinaus um weitere Optionen ergänzen.

Best Practice (fußgänger*innenfreundliche Stadtgestaltung)
Amsterdam: keine Neuvergabe von Bewohner*innenparkausweisen bei Umzug
Wien: Vorreiterrolle im ÖPNV: hohe Parkkosten in der Innenstadt und Begrenzung auf 2 Stunden
Helsinki: 30km/h in der Innenstadt haben den Verkehr nicht negativ beeinflusst, dafür gab es 2019 nicht einen Verkehrstoten Strasbourg: Ausbau von Park&Ride mit Arbeitgeber*innenunterstützung

Lebenswertes Köln

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Volts Ziel ist es, aus Köln ein Millionenstadt ohne Hektik, Lärm und eintönige Häuserfassaden zu machen. Durch die Reduzierung von Autos in der Innenstadt werden Plätze für Menschen geschaffen. Durch regelmäßig stattfindende Veranstaltungen, wie Konzerte und Märkte, sollen Straßen und Plätze belebt werden. Durch konsequente Stadtbegrünung wird zusätzlich der Lärm der Stadt reduziert, die Luft sauberer und das Stadtbild schöner. Die Veedel sollen dabei durch fußläufig erreichbare, städtische Angebote aufgewertet werden.

Unsere Lösungsvorschläge

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  • Mehr städtisches Grün: Begrünung von bestehenden Flächen, wie Dächern und Straßen, durch Entsiegelung und Neubepflanzung – vorangetrieben durch die Stadt und gestärkte Bürger*inneninitiativen.

Best Practice
New York: 2,4 km Hochgarten, Dach-, Fassadenbegrünung und bepflanzte Busse, in New York schon Alltag

  • Weniger Lichtverschmutzung: Reduzierung von Lichtreklame, Verwendung von Bewegungsmeldern, neue Arten der Fassadenbeleuchtung.

Best Practice
Fulda: intelligente und bedarfsgerechte Stadtbeleuchtung sorgen für Stromeinsparungen, gute Sicht und einen klaren Sternenhimmel

  • Ein verbesserter Lärmschutz: Gezielte Begrünung gegen Lärm, Reduzierung des Verkehrs in der Innenstadt und mehr Bürger*innenbeteiligung in geplanten Projekten.
  • Neue verkehrsberuhigte Zonen: Severinstraße, Zülpicher Straße, Eigelstein etc. – es gibt viele Straßen in Köln, die keine verkehrsberuhigten Zonen sind, es aber werden sollten.

Best Practice
Barcelona: Zusammenfassung einzelner Quartiere zu „Super-Blocks”, einer Mischung aus autoarmen und autofreien Zonen zum Leben und Genießen. Der Verkehr wird größtenteils außen herum geleitet

  • Die Aufwertung der Stadt durch Veranstaltungen und Märkte: Durch einen autofreien Neumarkt, sinnvolle Stadtmöblierung, Flächennutzungs- und Zwischennutzungskonzepte, kulturellen Austausch und regelmäßige Veranstaltungen durch Partner*innen steigt die Lebensqualität aller.
  • Eine zeitgemäße und (gender-) gerechte Stadtplanung: Strukturierung der Stadt nach dem Motto „Kurze Wege”. Bekämpfung von „Angstzonen”, Umsetzen von Barrierefreiheit in allen öffentlichen Einrichtungen und neue WCs im öffentlichen Raum.

Nachhaltiges Köln

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Volts Ziel ist es, für eine konsequente Umsetzung der Klimaziele zu sorgen, um langfristig Klimaneutralität zu erreichen. Eine nachhaltigere Lebensweise in der Stadt soll z.B. durch eine Verbesserung des Angebots nachhaltiger Lebensmittel auf Märkten erleichtert werden. Die Stadt soll durch den Bezug nachhaltiger Lebensmittel für ihre Einrichtungen mit gutem Beispiel vorangehen und so gleichzeitig zukunftsorientierte Landwirtschaftsformen fördern. Alle Möglichkeiten der erneuerbaren Energiegewinnung innerhalb der Stadt sollen ausgeschöpft werden und Bürger*innen bessere Beratung zum Potenzial energieeffizienter Gebäudesanierung erhalten, von der Eigentümer*innen wie Mieter*innen finanziell profitieren können.

Unsere Lösungsvorschläge

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  • Die konsequente Umsetzung der Kölner Klimaziele: Klimakrise ernst nehmen! Bestehende Klimaziele erreichen, transparent arbeiten und Kontrollinstanzen einrichten.
  • Eine nachhaltige Lebensmittelproduktion sowie Versorgung: Förderung nachhaltiger Landwirtschaft durch Erhöhung des regional- und bio-Anteils bei Essen in städtischen Einrichtungen, Ausbau des Angebots nachhaltig produzierter Lebensmittel auf Wochenmärkten.

Best Practice
Toronto: Direkte Zusammenarbeit mit dem Ernährungsrat

  • Eine innovative und effiziente Energienutzung: Gebäudesanierung und Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere durch Rheinenergie. Bau im sogenannten Passivhausstil und innovative Kampagnen, die informieren, Anreize schaffen und die Bürger*innen einbinden.

Best Practice
Bottrop: Zusammenarbeit mit Unternehmen und Bürger*innen; dreimal mehr Gebäudesanierungen als der Bundesdurchschnitt; CO2-Halbierung in den letzten 10 Jahren

Soziales Köln

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Volts Ziel ist es, aus Köln einen Ort für alle Bürger*innen zu machen, gleichermaßen gerecht und zugänglich für jede*n. Wir setzen uns daher für einen nachhaltigeren, sozialeren und dem Gemeinwohl orientierten Wohnungsmarkt in Köln ein, für die Förderung stationärer und ambulanter Pflege und dafür, die Kinderarmut durch chancengleiche Bildung und die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe aktiv zu bekämpfen. Wir wollen jede Form von Diskriminierung beseitigen. Unser Köln soll einen fairen, inklusiven Lebensraum für alle bieten, auch für zugezogene Kölner*innen aus der EU und für Menschen mit Fluchthintergrund: Diesen neuen Nachbar*innen sollen Ankunft und Einleben erleichtert und zusätzlich der Dialog gefördert werden, damit allseits Vorurteile und Ängste abgebaut werden.

Unsere Lösungsansätze

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  • Ein nachhaltigerer, sozialerer, gemeinwohlorientierter und erschwinglicher Wohnungsmarkt in Köln. Investitionen für die Veedel Chorweiler, Porz und Mülheim.
  • Die Einführung eines Mieterhöhungsstopps für 5 Jahre: Währenddessen konsequente Anpassung der Kosten der Unterkunft im Rahmen des Arbeitslosengeld II an den jeweiligen aktuellen Mietspiegel.
  • Die Förderung von Mehrgenerationenhäusern.

Best Practice
Darmstadt ‘92, USA ‘72: „Wohnen für Hilfen” oder auch „House sharing” gibt besonders älteren Menschen die Möglichkeit, Wohnraum für Aufgaben im und ums Haus unterzuvermieten.

  • Eine Quote von 30% Sozialwohnungen bei Neubauten ab 10 Wohnungen zur Durchmischung der Veedel.
  • Ein langfristiger Übergang zu Kauf und Vermietung von Sozialwohnungen durch
  • die GAG, anstatt diese nur zu fördern: Mittel- bis langfristig sollte ein Mietkaufmodell eingeführt werden.

Best Practice
Wien: Stadt kauft Immobilien und vermietet diese zu erschwinglichen Preisen

  • Förderung von modernen, energieeffizienten Hochbauprojekten sowie der Erschließung neuer Flächen: Dies soll nicht zu Lasten von Grünflächen erfolgen. Wir wollen vorhandene Gebäude aufstocken, überdachte Bebauung von Parkplätzen und ähnlichen Flächen und Baulücken schließen.
  • Auflagen für Bauherr*innen soweit möglich lockern: Gleichzeitig soll die Stadt Köln auf das Land NRW einwirken, um eine Reform der Landesbauordnung in Richtung einfacherer und schnellerer Genehmigungsverfahren zu erreichen.
  • Die Stärkung der ambulanten und stationären Pflege: Einrichtungen für Kinder, wie KiTas, verstärkt mit Einrichtungen für Ältere verbinden; dies kann für beide Generationen einen positiven Effekt haben, da sie sich gegenseitig helfen können und Verständnis für die jeweils andere Generation wecken können.

Best Practice
Moers: Kindergarten und Altenheim unter einem Dach/auf einem Gelände

  • Gesonderte Parkrechte für Pflegedienstleister*innen in der Stadt Köln
  • Mehr Teilhabe für geflüchtete Menschen in Köln: Begegnungssituationen schaffen, um den Dialog zu fördern und Vorurteile abzubauen.
  • Bündnis Sicherer Hafen mit der Stadt Köln vorantreiben.
  • Ein erleichterter Zuzug von EU-Mitbürger*innen.
  • Einführung eines EU-Welcome-Desks.

Best Practice
Brüssel: Bereitstellung von Ansprechpersonen für alle Belange des Alltags für EU-Bürger*innen und deren Familien sowie Unternehmen

  • Die aktive Bekämpfung von Kinderarmut und Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe: Alle öffentlich geförderten Sport- und Kulturangebote kostenlos für Kinder und Jugendliche nutzbar machen. Kostenloser Nahverkehr für Schul-, Berufs- und Universitätsausbildung.
  • Bestmögliche Betreuung für Kinder vor Eintritt in die Schule: Ausbau der KiTa-Plätze in Köln: für jedes Kind einen Kita-Platz. Suche nach geeigneten Kita-Plätzen einfacher gestalten.
  • Kinderbetreuung durch europäische Freiwillige verbessern: Erzieher*innen werden bei Engpässen durch Teilnehmer*innen eines Europäischen Freiwilligendienstes oder Bürger*innenstipendien/FSJ unterstützt.
  • Verbesserung der Lernbedingungen für Schüler*innen und stärkere Unterstützung von Pädagogen*innen: Stärkere Integration von Ehrenamtlichen, insbesondere im Grundschulbereich.

Best Practice
Ratingen: Lernpat*innen-Konzept: Ein*e Ehrenamtler*in pro Kind, mind. ein Jahr und ein bis zwei mal pro Woche

  • Sanierung und Neubau von Schul- und Kita-Gebäuden: Volt fordert die fortlaufende Überprüfung durch die Gebäudewirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit den Hausmeister*innen der Schulgebäude, welche Gebäude sinnvoll sanierungsfähig sind und wo ein Neubau mehr Nutzen bringt.
  • Entlastungen der Aushilfslehrkräfte und ggf. fachfremd eingesetzten Pädagogen*innen: Datenbank einrichten, in welcher Unterrichtsmaterial und Anforderungen gesammelt, kommentiert und weiterentwickelt werden.
  • Ausfälle von Unterrichtsstunden auffangen: Einführung einer integrierten Lehrkräftereserve.
  • Gesunde Ernährung in der Schule als Standard etablieren: Projekt „Stern-Kita” des Ernährungsrats fördern.
  • Modernste digitale Ausstattung für alle Schulen: Alle allgemeinbildenden Schulen müssen zügig mit Endgeräten (Tablets, Laptops etc.) ausgestattet werden. Digitalisierung gehört in den Lehrplan.

Best Practice
EU Projekt „IT macht Schule” & „DiKju-Digital Creative Lab”:
    Kurse für Kinder/ Jugendliche: Robotik, Coding, Design Thinking, Internet anbieten

  • Die konstruktive Arbeit an einem inklusiven Köln: Passende, kompetente Begleitung für Menschen mit Handicap. Einen stärkeren Fokus auf die Aus- bzw. Weiterbildung von qualifizierten Schulbegleiter*innen und persönlichen Assistent*innen legen.
  • Erhalt und Förderung eines kulturell vielfältigen Zusammenlebens. 
  • Der konsequente Kampf gegen Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Islamfeindlichkeit sowie gegen die Anfeindung aller Minderheiten: Förderung und Ausbau des NS-Dokumentationszentrums und ähnlicher Einrichtungen und Initiativen des Kampfs gegen Diskriminierung in Köln.
  • Stärkung der VHS Köln: Dozent*innen stärken, um das Angebot aufrechtzuerhalten und auszubauen.
  • Erhalt der Kneipen, Clubs, Veranstaltungshallen und Restaurants: Die Einrichtungen der Gastro- und Veranstaltungskultur wurden insbesondere durch die Corona-Pandemie teilweise existenzgefährdend getroffen. Volt fordert die Unterstützung existenzbedrohter Einrichtungen durch die Stadt Köln – über die Fördermaßnahmen von Land und Bund hinaus –, um ein lebhaftes Stadtleben zu erhalten.
  • Der Ausbau der Drogenpolitik: Zusammenarbeit mit Streetworkern stärken und sichere Rückzugsorte für Betroffene schaffen, bei gleichzeitigem Ausbau der Beratung zum Ausstieg aus dem Drogenkonsum.

Best Practice
Portugal: Reduzierung des Strafmaßes; allgemeine Aufklärung und Hilfe für Betroffene führten seit 2001 zu weniger Konsument*innen, Reduzierung des Schwarzmarkts und Erhöhung des Einstiegsalters

Smart City

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Das Ziel für Köln ist ein Umbau der Stadt zur Smart City. Dazu fordern wir einen Digitalen Masterplan, welcher in der Verantwortung der neu zu schaffenden Position der*des Chief Digital Officers (CDO) umgesetzt wird. Der Ausbau von modernen Technologien wie 5G- und LoRaWan-Netzen muss sichergestellt werden, auch um Konzepte wie vernetzte Mobilitätsservices zu ermöglichen. Europäische Partnerschaften mit anderen Großstädten und die Nutzung von europäischen Standards sollen Eigenlösungen vorgezogen werden: So auch beim Ausbau der digitalen Verwaltung und einer durchgängigen Beteiligung aller Bürger*innen. Dabei muss der Datenschutz aller Bürger*innen garantiert werden. Nur ein konsequenter Datenschutz ermöglicht die erfolgreiche Bereitstellung von offenen Daten (Open Data), ohne die Privatsphäre Einzelner zu gefährden.

Unsere Lösungsvorschläge

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  • Entwicklung eines Digitalen Masterplans: Die Digitalisierungspläne bis 2030 der einzelnen Bereiche sollen hierin gebündelt und die Erreichung der Ziele jährlich kontrolliert werden. Der Digitale Masterplan unterliegt dem*der CDO.
  • Ausbau der digitalen und an den Bedürfnissen der Kölner*innen orientierten Verwaltung: Ausweitung des digitalen Angebots der Stadt, sowie die Ermöglichung von papierfreien Behördengängen.
  • Stärkung der Bürger*innenbeteiligung: Wiedereinführung des Bürger*innenhaushalts, also einem Etat in der Hand aller Kölnerinnen und Kölner, sowie den Einsatz von Bürger*innenräten.

Best Practice
British Columbia, Irland: verschiedene Gesetze, wie Wahlrecht und Klima-Richtlinien, werden durch eine zufällig gewählte „Citizens’ Assembly” beschlossen, um die Einflussnahme von Parteien zu reduzieren

  • Ausbau der digitalen Infrastruktur: Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit des Standorts Köln durch die Einführung eines Chief Digital Officers (CDO)

Best Practice
Estland: Gilt als Vorreiter der Digitalisierung und hat einen CDO auf höchster Verwaltungsebene, Hamburg hat 2018 bereits nachgezogen.

  • Stärkung der Verwaltung sowie Ausbau der Methodenkompetenz: Großprojekte, egal ob digital oder traditionell, verlangen eine Verwaltung, die diesen Aufgaben gewachsen ist. Durch Ausbau der Methodenkompetenz soll dies erreicht werden.
  • Offene und digitale Plattformen bei gleichzeitigem strengem Datenschutz:
    Offene Daten ermöglichen die öffentliche Teilhabe an städtischen Datensätzen. Die jetzige Ausarbeitung der Stadt Köln begrüßen wir sehr, fordern aber eine weitere Ausweitung des Angebots.

Wirtschaftlich starkes Köln

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Volts Ziel für Köln ist eine lebenswerte Stadt gestärkt durch eine gut funktionierende Wirtschaft. Durch die Digitalisierung, die Globalisierung und die Notwendigkeit von Klimaschutz ist gerade in der Wirtschaft Vieles im Umbruch. Volt Köln sieht sich in der Rolle, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sich gute Ideen entwickeln, innovative Geschäftsmodelle entfalten können und gleichzeitig die richtigen Anreize für Nachhaltigkeit gesetzt werden. Unsere Ziele sind deshalb die Förderung von Gründerinnen und Gründern, Innovation und Vernetzung, Attraktivitätssteigerung für heimische und internationale Fachkräfte, der sinnvolle Einsatz von privat-öffentlichen Kooperationen sowie die Förderung von nachhaltiger Wirtschaft und grünem Tourismus.

Unsere Lösungsvorschläge

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  • Die Förderung von Innovation und Vernetzung: Prüfung und Ausbau der bestehenden Angebote: Startupregion.Koeln und digitalhubcologne, Förderung vom Austausch der Wirtschaft mit anderen Städten in Europa.
  • Die Förderung von Gründer*innen: Größere Unterstützung in der Anfangsphase, beispielsweise durch temporäre Bereitstellung von Büroflächen, Ausbau von Beratung sowie konsequente Mehrsprachigkeit von Beratungsangeboten.
  • Eine vermehrte Zuwanderung von Fachkräften: Schaffung eines Welcome-Desks nach Brüsseler Vorbild („Expat Welcome Desk”), der nicht Deutsch sprechenden Zugezogenen verlässlich Hilfe und Informationen bietet. Konsequente Mehrsprachigkeit von Angeboten. Abbau bürokratischer Hürden beim Zuzug.
  • Sinnvolle privat-öffentliche Kooperationen: Manche Dienste sollten im öffentlichen Raum angeboten werden, doch die Stadt kann sie nicht effektiv bereitstellen: Ein Beispiel sind öffentliche Toiletten in ganz Köln. Mit guten Verträgen und klaren Zielen werden wir hier für alle einen Gewinn schaffen.
  • Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft: Förderung von innovativen Ideen und die Schaffung von Anreizen, die die Nachhaltigkeit der Kölner Wirtschaft steigern, Beispielsweise die Nutzung von Abwärme von Serverfarmen als Heizenergie für Wohnhäuser oder Hotels.

Best Practice
Frankfurt: Das StartUp Cloud&Heat nutzt die Abwärme von Serverfarmen zur Gebäudeheizung (in diesem Fall eines Hotels)