Volt Köln spricht keine Wahlempfehlung für OB-Stichwahl aus

Volt Köln spricht keine Wahlempfehlung für OB-Stichwahl aus

9/23/2020, 6:14:42 AM

> Nach digitalen Fragerunden mit beiden OB-Kandidierenden sprechen sich Fraktion und Basis für eine themenbezogene Zusammenarbeit aus.
> Volt wird Mini-Wahlcheck zum Vergleich der eigenen Forderungen mit der Position der Kandidierenden veröffentlichen.

Köln, 22. September 2020 Am Montag sprach sich das Kölner Volt Team mit 85 Prozent der Stimmen gegen eine eindeutige Unterstützung einer der beiden Kandidat*innen aus. Im Vorfeld hatten sich sowohl Frau Reker als auch Herr Kossiski in zwei getrennten Terminen den Fragen der Mitglieder gestellt.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Mitglieder unserer Empfehlung gefolgt sind”. Jennifer Glashagen (30), Fraktionsvorsitzende. „Damit können wir uns auf eine inhaltliche Zusammenarbeit mit beiden konzentrieren - ganz nach unserem pragmatischen Ansatz.“

Es gäbe diverse inhaltliche Überschneidungen. Mit Frau Reker teile Volt insbesondere die Mobilitätsansätze zum Ausbau des Radverkehrs und für ein 365-Euro-Ticket. Ähnlichkeiten gäbe es auch hinsichtlich zeitnaher Klimaneutralität, verstärkter Start-up-Förderung und einer bürgernahen Verwaltung. Mit Herrn Kossiski und der SPD sehe man große Schnittmengen bei den Themen sozialer Wohnungsbau und Digitalisierung.

„Dass wir keine Wahlempfehlung aussprechen, bedeutet NICHT, dass wir uns aktiv gegen einen der OB-Kandidierenden stellen. Wir haben viel aus dem Dialog mitgenommen, sind offen für eine themenbezogene Zusammenarbeit und freuen uns, die inhaltliche Diskussion zeitnah zu vertiefen.” Christian Achtelik (32), stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Isabella Venturini (28), künftiges Ratsmitglied: „Schön, dass sich beide so viel Zeit genommen haben, trotz andauerndem Wahlkampf. Wir wünschen beiden viel Erfolg und vertrauen gleichzeitig darauf, dass unsere Wählerschaft selbst eine fundierte Entscheidung treffen kann.”

Um dennoch den Prozess zu unterstützen, möchte Volt Köln einen Mini-Wahlcheck veröffentlichen, der die eigenen Forderungen denen der OB-Kandidierenden für die Stichwahl gegenüber stellt.