Volt Europa stellt mit Landesverbandsgründung in NRW unter Hygienekonzept die Weichen für die Bundestagswahl 2021

Volt Europa stellt mit Landesverbandsgründung in NRW unter Hygienekonzept die Weichen für die Bundestagswahl 2021

10/12/2020, 12:24:15 PM
Landesverbandsgründung Volt NRW

Männer in der Politik müssen auch mal die Fresse halten” Tim Marton, Volt NRW Landesverbandsvorsitzender
> Volt Europa stellt mit Landesverbandsgründung in NRW unter Hygienekonzept die Weichen für die Bundestagswahl 2021 
> Elisabeth Leifgen (30) und Tim Marton (42) als Landesvorstand gewählt

Dortmund, 11. Oktober 2020 – Am Sonntag gründet die paneuropäische Partei Volt Europa den Landesverband Nordrhein-Westfalen. Volt Deutschland Bundesvorsitzende Friederike Schier eröffnet die Veranstaltung: “Wir gründen diesen Landesverband, damit im kommenden Jahr zur Bundestagswahl und Landtagswahl 2022 für gut 18 Millionen Menschen in NRW eine gesamteuropäische Partei wählbar ist. Um mehr Platz für Diversität und Toleranz zu schaffen, um Nationalismus und Populismus eine bessere Politik entgegenzustellen, um uns für ein zukunftsfähiges Europa einzusetzen.” 

Nachdem am Morgen die Satzung beschlossen wurde, wählten die Mitglieder Elisabeth Leifgen (30), Büroleiterin eines Co-Working Spaces, und Tim Marton (42), nichtwissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sprache und Information der HHU Düsseldorf, zu den Landesverbandsvorsitzenden. Elisabeth Leifgen: “Ich freue mich riesig über das Vertrauen der Volter*innen aus NRW und möchte, dass wir in den Kommunen der politischen Verantwortung, die wir tragen wollen, gerecht werden und gleichzeitig weiterhin unsere Grundwerte vertreten.” Die gebürtige Aachenerin will Volt in den ländlichen Gemeinden NRWs bekannter machen und so die weißen Flecken auf der Landkarte füllen.

Für Tim Marton haben Transparenz und Mitbestimmungsmöglichkeiten die höchste Priorität in seiner zukünftigen Arbeit als Landesvorsitzender. “Wir werden uns jetzt mit voller Motivation auf die Bundestagswahl 2021 vorbereiten und der Bundes- und Landespolitik neue Energien verleihen.” so der Düsseldorfer. Angesprochen auf die Frage, wie man mehr Frauen für die Parteienpolitik begeistern könne, sagt Marton: “Frauen müssen zu Wort kommen. Dazu müssen wir Männer ihnen in Debatten die Möglichkeit geben und auch einfach mal die Fresse halten.”

Nora Urbanski (27), Mitarbeitende in einem Düsseldorfer Start-Up, und Alexander Becker (42), Mediator, Moderator und Konfliktberater aus Bergisch-Gladbach, wurden als stellvertretende Vorstandsmitglieder ins Amt gewählt. Nora Urbanski möchte priorisiert die Diversität in der Mitgliederstruktur fördern und ist Gründerin der Gruppierungen Volt Geschlechtergleichheit und Volt für LGBTQI. Alexander Becker war insbesondere durch das Erstarken der AfD besorgt und politisiert. Er möchte sich politisch dafür einsetzen, dass das Potential Europas nicht länger verschwendet wird. Darüber hinaus wurde Lili Eckert (29), tätig bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, zur Schiedsgerichtsvorsitzenden gewählt und Jonas Wolf (21), in einer Ausbildung zum Handelsfachwirt, wird als Schatzmeister für den Landesverband NRW operieren. 

Nachdem Volt den Sprung in die Kommunalpolitik geschafft hat und allein in NRW auf über 1.650 Mitglieder und Volunteers angewachsen ist, wird es nun Zeit, die gewonnene Energie auch in der Bundes- und Landespolitik einzusetzen. Dafür wurden auf der Landesverbandsgründung in Dortmund die Weichen gestellt. In Zeiten von Populismus und Hetze möchte Volt als frische und aufstrebende Kraft ein Gegengewicht darstellen und für eine gerechte, solidarische und nachhaltige Zukunft in Europa arbeiten.