Konsequenzen nach Hochwasserkatastrophe

Konsequenzen nach Hochwasserkatastrophe

25.07.2021
Presse

Volt fordert Konsequenzen nach Hochwasserkatastrophe  

> Deutschland muss bis 2035 CO2- und bis 2040 klimaneutral werden.                

> Anpassungen an Folgen des Klimawandels sollten für Kommunen höchste Priorität haben

Köln, 25. Juli 2021 - Einmal mehr wurde vor Augen geführt, wie verwundbar die Menschheit gegenüber Naturkatastrophen ist. Menschen wurden getötet oder verletzt. Tausende stehen vor den Trümmern ihres Lebens. Der Wiederaufbau wird Monate, sogar Jahre dauern. Das ist die traurige Bilanz auf der einen Seite.

Auf der anderen Seite wird auch sichtbar, welche Folgen durch die von Menschenhand erschaffene Klimakrise entstehen.

Manuel Jeschka, Mitglied der Volt Fraktion im Kölner Rat, sagt: “Nachdem wir am 16. und 17.Juli in Bad Münstereifel bei den Aufräumarbeiten geholfen haben, bin ich fassungslos: Die Menschen stehen vor dem Nichts. Dennoch war ich beeindruckt von der Hoffnung und dem Willen zum Wiederaufbau. Menschen sind von überall gekommen, um zu helfen. Diese Bilder werde ich nie wieder vergessen. Ich bin dankbar für die Solidarität und es weckt Hoffnung, dass wir die kommenden Krisen gemeinsam meistern werden.”

Debbie Falkenberg, Mitglied von Volt Köln und Betroffene aus Bad Münstereifel:   “Innerhalb von kürzester Zeit ist eine unglaubliche Menge an Sachspenden wie Decken, Hygieneartikeln, Gaskochern, Notverpflegung und Klamotten zusammen gekommen. Die Hilfsbereitschaft ist enorm. Den ehrenamtlichen Helfer*innen bin ich sehr dankbar.”

Rebekka Müller, City Lead von Volt Köln: “Den Menschen, die von der Katastrophe betroffen sind, gilt unser Mitgefühl und unsere Solidarität. Als politische Entscheidungsträger müssen wir jetzt die Voraussetzung schaffen, die solche Katastrophen in Zukunft verhindern. Zum Einen ist das die städtebauliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels und zum Anderen die Verhinderung vermehrter Extremwetterereignisse durch effizienten Klimaschutz.

Dabei dürfen Klimaschutz, Soziales und Wirtschaft nicht gegeneinander gedacht werden. Wir müssen jetzt handeln, damit die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt wird und Europa bis 2040 klimaneutral ist. Klimaschutz darf kein Luxus sein. Das gelingt mit einer klimaschützenden Sozialen Marktwirtschaft, die sich an neuen Maßstäben misst: Wir wollen eine Gesellschaft, deren Wirtschaft im Auftrag des Klimaschutzes und zugunsten der Bedürfnisse aller Menschen handelt.”

Um in den unmittelbar betroffenen Gebieten der Hochwasserkatastrophe Hilfe zu leisten, sagte Volt Köln den bundesweiten Aktionstag am 17. Juli, welcher am 24. Juli nachgeholt wurde.