Willkommen zu unserem Wahlprogramm 2020 zur Kommunalwahl in Bamberg.

 

Sie finden hier unten eine Auflistung der Kernforderungen, das gesamte Programm finden Sie >hier<.

 

 

Bamberg - eine Stadt zum Mitgestalten

  • Frühzeitige, transparente und einfache Bürger*innenbeteiligung bei anstehenden Entscheidungen: Informations- und Beteiligungsplattform ,,Bamberger Bürgerportal”  
  • Einführung eines Bürgeretats im Rahmen einer partizipativen Haushaltsplanung
  • Unterstützung bürgerlichen Engagements wo immer sinnvoll und möglich
  • Gezielte Förderung von Sharingkonzepten (z.B. privates Car-Sharing)
  • Städteplanerischer Fokus auf die gleichmäßige Weiterentwicklung der unterschiedlichen Stadtviertel unter Einbeziehung der Bürger*innen

 

 

Stärkenorientiertes 4+1Wirtschaftskonzept 

  • Auf den bestehenden Stärken des Wirtschaftsstandortes Bamberg vier Wirtschaftsbereiche gezielt ausbauen und fördern: 
    • Mobilität der Zukunft
    • Medizintechnik / medizinische Dienstleistungen
    • Bildung 
    • Nachhaltiger Tourismus  
  • Zusätzlich: Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes auf Nachhaltigkeit (z.B. durch geförderte Gewerbeflächen für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen) 

 

 

Bezahlbaren Wohnraum schaffen und soziales Miteinander fördern

  • Stopp des Verkaufs städtischer Flächen, stattdessen Vergabe von Baurechten nach Erbbaurecht
  • Sozialen Wohnungsbau in öffentlicher Hand wiederbeleben
  • Intelligente Nachverdichtung ohne zusätzliche Flächenversiegelung
  • Zukunftsorientierte und zügige Schaffung von Neubaugebieten
  • Förderung sozialer Durchmischung / keine neuen sozialen Brennpunkte in Neubaugebieten
  • Förderung von alternativen Wohnprojekten (Mehrgenerationenprojekte, Wohnen gegen Dienstleistung etc.) 
  • Umsetzung des Volksbegehrens ,,Mietenstopp”

 

 

Erstellung eines zukunftsweisenden Verkehrskonzeptes

  • Für ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer*innen
  • ÖPNV neu denken
    • 365-Euro-Ticket für alle im gesamten Bereich des VGN
    • Aktionsbündnis zur Durchsetzung des ticket- und kostenlosen ÖPNV in Bamberg Stadt und Land 
    • Umstrukturierung des ÖPNV:
      • Eng getakteter hop-on / hop-off Innenstadt-ÖPNV im Kreisverkehr, intelligente Anruflinientaxen im Außenbereich, dichtes Netz von Pendlerparkplätzen mit hochfrequentem Pendelverkehr in die Innenstadt bzw. Park&Bike-Leihfahrrädern
  • Konsequenter Ausbau des Radwegenetzes, Umsetzung der Forderungen aus dem Radentscheid inklusive Realisierung innerstädtischer Radschnellwege
  • Stärkere Einbeziehung von ,,Shared Spaces” in das Verkehrskonzept 
  • Förderung alternativer Verkehrsmittel
    • Leih- und Lastenfahrräder
    • Mitfahrmodelle („Der violette Punkt” / Mitfahrbänke – App-gestützte, gemeinschaftliche, kostenlose Mitfahrmodelle)
  • Integriertes Fernreisekonzept von Bus und Bahn
    • Schnellstmögliche Realisierung des Regional- und Fernbusbahnhofs 
    • Bessere Taktung / Abstimmung der unterschiedlichen Verkehrsmittel
  • Förderung privater und gewerblicher Car-, Bike- und eBike-Sharing-Konzepte

 

 

Umwelt- und Klimaschutz / Klimagerechte Stadtplanung und Gestaltung

  • Entwicklung und Umsetzung eines zukunftsweisenden, nachhaltigen Verkehrskonzeptes
  • Alternative Energien besser nutzen: mehr Fokus auf Fernwärme; Photovoltaik in der Innenstadt ermöglichen
  • Verstärkter Einsatz von Bepflanzung und Wasser im städtischen Bereich
  • Abfallvermeidung: Unterstützung von Initiativen zur Kreislaufwirtschaft und  Sharing-Initiativen 
  • Einrichtung einer Umwelt- und Klimahotline, über die Bamberger Bürger*innen Vorschläge zum Umwelt- und Klimaschutz einbringen können

 

 

Bildung – Transparenz und Modernisierung

  •  Erstellung eines Masterplans zur Schulsanierung
  • Digitalisierung der Schulen voranbringen
  • Stärkeres Engagement der Stadt Bamberg als Träger in der Kinderbetreuung 
  • Modernisierung des Betreuungsangebotes in Bamberg
    • Errichtung von städtischen Beratungs- und Familienzentren
    • Einstellung von Kindheitspädagog*innen (Aufwertung der Betreuung, Linderung des Fachkräftemangels)
 

Schöneres Bamberg

  •  Neugestaltung zentraler Plätze: mehr Grün und Wasser, bessere Einbindung alternativer Verkehrsmittel, optische Aufwertung, mehr Spielmöglichkeiten
  • Konzepte gegen den Verfall von denkmalgeschützten Objekten aufgrund von Immobilienspekulation
  • Bessere Einbeziehung der Bamberger Bürger*innen in die Stadtverschönerung
 

Digitalisierung 

  •  Digitalisierung der Stadtverwaltung beschleunigen
    • Kundenfreundliche Online-Services
    • Effiziente interne Prozesse 
  • Digitale Schnittstellen zu den Bürger*innen schaffen
    •  Bamberger Bürgerportal
    •  Bamberg-App 
  • Digitale Ausstattung der Schulen voranbringen (siehe Bildung)
  • Einführung eines Chief Digital Officers für Bamberg
  • Ausbau der allgemeinen digitalen Infrastruktur (z.B. öffentliches WLAN)

 

 

Kultur

  • „5 für Bamberg“: fünf Prozent des Kulturetats für die Freie Kunstszene
  • Aktive Unterstützung freier Künstler*innen durch die Stadt bei der Bereitstellung von Probe- und Aufführungsmöglichkeiten
  • Langfristig die Schaffung eines Freien Kulturzentrums Bamberg für die freien Künstler*innen der Stadt (z.B. Kesselhaus und Posthalle / Lagarde)
 

Zuwanderung und Geflüchtete

  •  Langfristig: Schließung des Ankerzentrums 2025 mit Ablauf des Vertrages oder Fortführung des Ankerzentrums unter geänderten Rahmenbedingungen
  • Kurzfristig: Öffnung des Ankerzentrums zur  Schaffung von Begegnungs- möglichkeiten für Bewohner*innen und Einheimische  

 

 

Bamberg und Europa

  •  Stärkung europaweiter kommunaler Zusammenarbeit
    •  Anwendung von Best Practices im europäischen Kontext 
    • Intensivierung der Städtepartnerschaften
    • Einführung des Konzeptes der Städtegruppen
    • Ausbau Plattform EUROCITIES
    • Intensivierte Öffentlichkeitsarbeit, Europa erfahrbar machen
    • Einsetzung eines ehrenamtlichen Gremiums zur Förderung des europäischen Gedankens
    • Einführung eines Europatages 
  • Aktivere Integration von nach Bamberg kommenden EU-Bürger*innen
    •  Welcome Package mit Informationen speziell für EU-Bürger*innen