Anschlagsversuch in Hagen - Volt gegen Antisemitismus

Anschlagsversuch in Hagen - Volt gegen Antisemitismus

17.09.2021
Volt spricht sich anlässlich des mutmaßlich islamistischen Attentatsversuch auf die Synagoge in Hagen für das Aufstehen gegen Antisemitismus aus
  • Sophie Griesbacher, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Volt, spricht sich anlässlich des mutmaßlich islamistischen Attentatsversuch auf die Synagoge in der Potthofstraße in Hagen für das Aufstehen gegen Antisemitismus aus: 
Sophie Griesbacher

Sophie Griesbacher, Stellvertretende Vorsitzende von Volt Deutschland (© Thess Fischer)

Am 15. September wurde ein mutmaßlich islamistischer Sprengstoffanschlag gegen die Synagoge in der Potthofstraße in Hagen durch die Sicherheitskräfte vereitelt. Dieses Attentat sollte zu Jom Kippur - dem höchsten Feiertag im jüdischen Kalender - größtmöglichen Schaden verursachen. Volt stellt sich ganz deutlich gegen jegliche Form von Antisemitismus und spricht sich für den Schutz aller marginalisierter Gruppen aus. 

"Der Vorfall in Hagen muss uns erneut wachrütteln. Lasst uns nicht nur an Tagen wie heute, sondern überall und jederzeit unsere Stimme erheben. Gegen Antisemitismus, Hass, Hetze und Diskriminierung jeglicher Form! Lasst uns sichtbar machen, dass wir als geeinte Gesellschaft in Vielfalt zusammenstehen!”, sagt Sophie Griesbacher, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Volt.

Nicht einmal zwei Jahre zuvor wurde in Halle ein rechtsextremes Attentat auf die dortige Synagoge begangen. Tatsächlich aber werden andauernd - beinahe täglich -  unzählige Übergriffe und Anfeindungen gegen jüdische Menschen in Deutschland verübt. Sie kommen von Rechts und aus dem islamistischen Milieu, aber sogar von Links und aus der Mitte der Gesellschaft. Oft auch in Form von israelbezogenem Antisemitismus. Ob auf Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung oder auf Protesten im Zuge der Gaza-Krise - immer wieder dienen Vorwände dazu, offen antisemitische Attacken zu legitimieren oder die Schoa zu leugnen.

Daraus ergibt sich eine andauernde Bedrohungslage durch antisemitisch motivierte Taten, die einen deutlichen, negativen Effekt auf jüdisches Leben in Deutschland haben. Diese Angriffe auf unsere Gesellschaft fördern ein Klima der Angst und der Unsicherheit.

Volt verurteilt diesen Versuch eines Anschlags auf unser gesellschaftliches Miteinander auf das Schärfste. Wir stellen uns klar gegen jeden Antisemitismus und solidarisieren uns mit Jüd*innen in Deutschland und der Welt. Dabei wollen wir es nicht bei diesen Bekundungen belassen, sondern arbeiten aktiv daran, jüdisches Leben in Deutschland zu schützen.

Durch unsere europäische Verbundenheit sehen wir die Notwendigkeit zu einem klaren Signal gegen jeden Antisemitismus in ganz Europa.

Über Volt 

Der Name Volt ist Programm: „Energie für Europa“. Als Reaktion auf den Brexit und den erstarkenden Rechtspopulismus in Europa gründeten eine Französin, ein Italiener und ein Deutscher im März 2017 die paneuropäische Bewegungspartei Volt. Ihr Ziel: Neue Politik für ein neues Europa.

Als erste echte europaweite Partei setzt sich Volt dafür ein, die Europäische Union so zu reformieren, dass globale Herausforderungen gesamteuropäisch gelöst werden können. Die Basis dafür soll eine handlungsfähige, föderale Europäische Republik bilden. Volts Vision: Ein progressives Europa mit einer integrativen Gesellschaft, einer klimaschützenden Wirtschaft, einem anpassungsfähigen Bildungssystem und einer selbstbestimmten Digitalisierung.

Volt ist überzeugt, dass nur eine demokratische Beteiligung aller europäischen Bürger*innen Europa für eine nachhaltige, wirtschaftlich starke und sozial gerechte Zukunft wappnet. Deshalb handelt Volt auf allen Ebenen – von lokal bis europäisch, als Bewegung und Partei. Die Bewegung gibt allen europäischen Bürger*innen eine Stimme und die Möglichkeit, sich aus der Gesellschaft heraus politisch zu engagieren. Mittlerweile ist Volt europaweit vertreten: Tausende Menschen aller Alters- und Berufsgruppen engagieren sich in 30 europäischen Staaten mit Teams in hunderten Städten.

Für Interviewanfragen sowie weitere Informationen melden Sie sich gerne unter:

Mark Appoh und Pauline Raabe
Presseteam Volt Deutschland
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