Volt Rheinland-Pfalz

Landtagswahl am 14. März 2021

(Rückblick)

Wenn du schnell gehen willst, geh alleine. Wenn du weit gehen willst, dann geh zusammen.

(afrikanisches Sprichwort)

Kandidierende

Listenplätze 1 - 6

Alexandra Barsuhn

Alexandra Barsuhn

27, Studentin, Mörsdorf

Fragen an Alexandra

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Was machst du außerhalb von Volt? 

Ich fahre sehr gerne Fahrrad und genieße die Natur. Im Urlaub erforsche ich die Welt gerne mit dem Rad. Ob nach Südfrankreich oder nach Kroatien; Radfahren ist, wie ich finde, eine wundervolle Art, unser wunderschönes Europa besser kennenzulernen. In Zeiten von Corona habe ich mir meine Natur auf die Terrasse geholt und dort Blumen, Kräuter, aber auch Gemüse angepflanzt. Ich tanze gerne, mache Yoga und, wenn ich Zeit habe, nähe ich oder arbeite an Kunstprojekten. Ich bin ein großer Tierfreund und liebevolles Frauchen meines Hundes.
Im professionellen Leben studiere ich Bioingenieurwesen, sitze dort im Studierendenparlament und habe kurzzeitig in der Medizintechnik gearbeitet. Mich interessiert besonders, wie wir mit Technik die gesundheitlichen Probleme unserer Gesellschaft besiegen können. 

Was möchtest du am liebsten von heute auf morgen verändern?

Die Welt…Weniger optimistisch gedacht, dass wir als eine europäische Gemeinschaft zusammenarbeiten können, um den Klimawandel abwenden, soziale Gerechtigkeit schaffen und eine bessere Zukunft für alle ermöglichen zu können.

Warum kandidierst du?

Weil ich der Meinung bin, dass wir auf allen Ebenen mehr über das europäische Potential sprechen müssen: Volt ist die einzige Partei, die unsere derzeitigen Probleme von der Wurzel an ganzheitlich denkt. Volt propagiert nicht nur grenzübergreifende Zusammenarbeit, sondern arbeitet heute schon mit über die Welt verteilten Helfern und sucht nach den besten Lösungen. Das ist eine Arbeitsweise, die ich in den Landtag bringen möchte.

Warum bist du bei Volt?

Nach dem Brexit-Referendum habe ich mich entschieden, dem Populismus und der Spaltung der Gesellschaft entgegenzutreten. 

(Corona hat gezeigt, dass dies berechtigt ist, aber auch, dass wir stark sind, wenn wir zusammenhalten: egal ob Familie, Freunde oder Fremde.) 

Wir brauchen mehr europäische Kooperation; nicht nur in den Institutionen der EU, sondern auch vor Ort in kommunalen und Landesparlamenten. Lasst uns aus Fehlern und von den besten Lösungen lernen, denn grenzübergreifende Probleme benötigen grenzübergreifende Lösungen.

Ron David Röder (Roeder)

Ron-David Röder

36, Projektmanager, Ingelheim

Fragen an Ron-David

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Was machst du außerhalb von Volt?

Als Vater zweier Söhne (3 und 6) ganz akut vor Allem Homeschooling betreuen. Beruflich kümmere ich mich als  Projektmanager in der Pharmaindustrie darum Menschen in Veränderungsprozessen zu begleiten. Das heißt für mich viel zuhören, motivieren und dabei unterstützen, dass Betroffene zu Beteiligten werden. Seit 2019 liegt mein Fokus dabei sehr stark auf Digitalisierungsprojekten. Ansonsten erkunde ich die Welt sehr gerne mit meinem Pedelec, da ich mich grundsätzlich sehr gerne draußen aufhalte. Nicht nur in meiner Freizeit. Wenn es die Tätigkeit zulässt, arbeite ich auch gerne im Grünen.

Was möchtest du am liebsten von heute auf morgen verändern?

Meinungspluralität auf das nächste Level bringen. Ganz allgemein, aber auch in meinem persönlich-familiären Umfeld, leide ich unter der gesellschaftlichen Spaltung, die wir gerade erleben. Dementsprechend würde ich sehr gerne die Lager so weit versöhnen, dass ein politischer Diskurs wieder möglich wird. Mir kommt es manchmal so vor, als würden z.B. Menschen, die vielleicht eine Corona-Maßnahme unverhältnismäßig empfinden, als Nazis, Reichsbürger oder Covidioten abgestempelt. Das halte ich für genauso wenig sachdienlich, wie Gesprächspartner, die alle Argumente, die ihr Weltbild nicht unterstützen, mit einem Verweis auf Lügenpresse oder Mainstream Wissenschaft abtun. Diskurs funktioniert nur auf Augenhöhe. Diese müssen wir dringend wieder herstellen.

Warum kandidierst du?

Mein zweiter Sohn kam unter nicht ganz idealen Bedingungen zur Welt. Dieses Ereignis hat mein Leben durcheinander gerüttelt und einen Prozess ausgelöst an dessen Ende klar war, dass ich meinen persönlichen Fokus etwas vom beruflichen Erfolg löse und mich mehr zum Gemeinwohl einbringen möchte. Egal ob kommunal, auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene, überall fehlt es meiner Meinung nach an Machern mit einer Vorstellung, welche Utopie wir als Gesellschaft verfolgen sollten. Daher glaube ich, dass ich ein Beitrag im Landtag leisten.

Warum bist du bei Volt?

Politisch interessiert bin ich schon immer. Allerdings war ich keiner Partei gegenüber loyal, sondern habe je nach Ebene, Programm und Wahlprognosen mein Kreuz gesetzt. 

Als ich nach der Geburt meines zweiten Sohnes für mich erkannt habe, dass zivilgesellschaftliches Engagement nicht ausreicht und ich in eine Partei eintreten möchte, habe ich mir mehrere Parteien genauer angeschaut. Allerdings habe ich mich nirgends wohl gefühlt und schon überlegt eine eigene Partei zu gründen. Doch dann habe ich von Volt gehört und direkt am nächsten Tag eine Veranstaltung besucht. Dort habe ich mich direkt in die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, verliebt und war wenig später überzeugt, dass ich mit diesen Menschen gemeinsam viel bewegen können werde

Kirsten Hofmann

Kirsten Hofmann

62, Diplom Betriebswirtin, Koblenz

Fragen an Kirsten

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Was machst du außerhalb von Volt?

Prägend waren meine Jahre in Los Angeles, wo ich studiert und 12 Jahre gearbeitet habe.  Das hat mir den Blick auf die Welt geöffnet und mich mit Kulturen aus aller Welt in Verbindung gebracht. Das war ein Geschenk fürs Leben. Trotzdem war die Entscheidung, nach Europa zurückzukehren, die richtige: Seit vielen Jahren lebe und arbeite ich wieder in der Stadt, in der ich groß geworden bin und heute bin ich froh, nicht mehr in Amerika zu sein. Ich arbeite seit über 40 Jahren im Bereich Controlling und Organisation und habe durch viele Projekte eine sehr vielfältige Berufserfahrung gesammelt. Darüber hinaus bin ich gerne und oft in einer Mentorenrolle für junge Menschen. Frauenförderung liegt mir besonders am Herzen.

Was möchtest du am liebsten von heute auf morgen verändern?

Dass es endlich eine Abkehr von der unseligen ‘Geiz ist Geil’ Mentalität in allen Lebensbereichen gibt. Das ist seit Jahrzehnten ein Nullsummenspiel, bei dem es am Ende doch nur Verlierer gibt: die Menschen und ihre Lebensperspektiven. Nur so kann auch die Wende zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in einem modernen Staat gelingen. 

Es braucht den Mut, zu sagen, dass die Hinwendung zur Nachhaltigkeit nicht zum Nulltarif zu haben ist und wir viel  langfristiger denken und handeln müssen. Wir dürfen den zukünftigen Generationen nicht länger die Zukunft verbauen! Das Kaputtsparen ist dazu allerdings nicht das richtige Mittel, sondern der Weg in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale.

Warum kandidierst du?

Ich bin gefragt worden, ob ich kandidieren will. Das hat mich sehr gefreut. Ich bin davon überzeugt, dass mehr Frauen in der Politik gebraucht werden. Dann muss man auch Farbe bekennen und mitmachen! Besonders die Kombination aus jung und alt ist bei Volt besonders effektiv und fruchtbar. Ich möchte meine Lebens- und Berufserfahrung in die politische Arbeit für RLP einbringen und denke, dass Volt dabei auch etwas bewirken kann. Bei Volt gehts wirklich um die Sache, nicht nur um Posten. Das ist mir wichtig.

Warum bist du bei Volt?

Ich war schon seit ich denken kann an Politik interessiert. Aber in USA konnte ich nie wählen und hier in Deutschland hatte ich bisher keine Partei gefunden, mit der ich mich richtig identifizieren konnte. Bei Volt wird die Gleichberechtigung aktiv gelebt: Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern was Du beitragen kannst. Das motiviert mich, mitzumachen.

Auf Volt bin ich einige Zeit nach dem Brexit Votum aufmerksam geworden. Der Brexit hat mich tief schockiert. Wenn der Nationalismus nicht wieder die Oberhand in Europa gewinnen soll, muss die EU mit ihren Institutionen stärker und auch demokratischer werden. Volt ist europäisch unterwegs und will das auch lokal vorleben. Das ist für mich der richtige Weg in die Zukunft. Man kann die Probleme unserer Zeit nur gemeinsam in der EU lösen.

FlorianKoehlerLanges

Dr. Florian Köhler-Langes

35, Diplom Physiker, Mainz

Fragen an Florian

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Was machst du außerhalb von Volt?

Nach meinem Physikstudium, habe ich acht Jahre lang als Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in einem Kellerlabor der Uni Mainz Eigenschaften grundlegender Bausteine unserer Natur mit höchster Genauigkeit gemessen. Besonders fasziniert hat mich hierbei, dass wir Menschen so viel Wissen haben, dass wir unsere Natur teilweise auf 13 Stellen genau erfolgreich vorhersagen können. 

Nachdem ich mich nun seit einigen Jahren politische engagiere, habe ich mir im letzten Sommer eine Arbeit gesucht, die noch direkter gesellschaftliche Relevanz hat. So arbeite ich seit acht Monaten im Energiereferat des Statistischen Bundesamts. Übergeordnetes Ziel meines Projektes ist die schnellere Bereitstellung der Energiebilanz für Deutschland, die für die Überprüfung der Energiewende von zentraler Bedeutung ist. 

Neben meiner Arbeit genieße ich vor allem die Zeit mit meiner fünfjährigen Tochter. Unter der Woche machen wir die Spielplätze der Mainzer Neustadt unsicher und am Wochenende fahren wir häufig mit unserem Pedelec auf wunderschönen Radwegen quer durch Rheinland-Pfalz. An lauen Sommerabenden liebe ich es, an einem ruhigen Ort am Rheinufer oder auf der Mainzer Zitadelle klassische Gitarre zu spielen.

Was möchtest du am liebsten von heute auf morgen verändern?

Die Zeit zur Bewältigung der Klimakrise drängt. Im Landtag würde ich gerne als erste Maßnahme das Baurecht so abändern, dass ungenutzte Dächer ambitioniert begrünt oder zur Energiegewinnung verwendet werden. Im gleichen Schritt könnten wir das Baurecht klimaneutral ausgestalten. Übergeordnetes Ziel sollte hierbei ein Leben im Einklang mit der Natur sein. Ein weiteres Herzensthema ist für mich die Eindämmung sozialer Ungleichheit, die unsere Gesellschaft auseinander driften lässt. Auf Landesebene kann man diese gesellschaftliche Spaltung durch eine grundlegende Bildungsreform lindern. Seit Jahren weisen eine Vielzahl an internationalen Studien darauf hin, dass in Deutschland Chancengleichheit bereits in jungen Jahren an der Dreigliedrigkeit unseres Schulsystems scheitert. In der Schule der Zukunft sollten daher alle Schüler*innen bis zum ersten Bildungsabschluss an einer Schule unterrichtet werden, wobei die individuellen Interessen der Schüler*innen deutlich stärker berücksichtigt werden sollten. Zudem sollte Selbstbestimmung stärker gefördert werden, hierzu benötigen wir eine Reduktion von Noten, Feedback auf Augenhöhe, projektbasiertes Arbeiten und Vernetzung zwischen Schulen. Solche innovativen Bildungskonzepte können nur gelingen, wenn Lehrer*innen und Schüler*innen vor Ort mitgestalten dürfen und unterstützt werden. Schulautonomie und die Möglichkeit von externen Expert*innen Unterstützung zu bekommen, halten wir daher für einen zentralen Schlüssel für Erfolg und für mehr Zufriedenheit auf allen Seiten.

Warum kandidierst du?

Ich würde gerne gemeinsam mit den Menschen in Rheinland-Pfalz die großen Herausforderungen unserer Zeit anpacken: Die Zukunft der Arbeit, eine moderne Infrastruktur im Digitalen und im Verkehr, ambitionierte Sozial- und Klimapolitik, die keine nationalen Grenzen kennt und vieles mehr. Die grundlegenden Weichen in der Bildungspolitik werden im Landtag gestellt. Chancengleichheit in der Bildung und ein modernes Verständnis von Bildung, welches Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen glücklich macht, wäre mein größter Traum in der Landespolitik. Exorbitante Burn-Out Raten bei Erzieher*innen und Lehrer*innen, sowie immer gestresstere Schüler*innen und Eltern sind systembedingt. Hier liegt einiges seit vielen Jahren im Argen. Mir ist es beispielsweise in der Bildungspolitik ein großes Rätsel, dass all die Mängel seit langer Zeit bekannt sind und trotzdem so wenig passiert.

Warum bist du bei Volt?

Volt ist die einzige Partei, die erkannt hat, dass die Herausforderungen unserer Zeit nicht mehr von einzelnen Nationalstaaten gelöst werden können. Viele Teile unseres täglichen Lebens haben sich über die letzten Jahrzehnte vollständig globalisiert, von den Früchten, die wir essen, der Kleidung, die wir tragen, die Kommunikationswerkzeuge, die wir nutzen, bis zu unserem Urlaubsradius, all das hat sich globalisiert und unser Lebensstandard hat sich durch diese Globalisierung deutlich verbessert. Auf der anderen Seite haben sich auch die gesellschaftlichen Herausforderungen globalisiert. Klimakrise, Artensterben, soziale Ungleichheit, unser Wirtschafts- und Finanzsystem kennen keine nationalen Grenzen. Allein ein zentraler gesellschaftlicher Aspekt tut sich mit dieser Globalisierung sehr schwer: Und das ist die Politik. Seit vielen Jahren hinkt sie den gesellschaftlichen Bedürfnissen hinterher, da alle bisherigen Parteien national organisiert sind und sie somit eine viel zu verengte Perspektive auf die Herausforderungen unserer Zeit haben. All diese Herausforderungen können nur durch transnationale Strukturen gelöst werden. Für diese transnationalen Lösungen brauchen wir wiederum demokratische transnationale politische Strukturen. In Europa brauchen wir in einem ersten Schritt somit eine souveräne, europäische Demokratie. Um diese Demokratie zu realisieren benötigen wir transnationale Parteien, beispielsweise durch und durch europäische Parteien wie Volt.

Neben diesem einzigartigen transnationalen Konzept, gefällt mir bei Volt die Offenheit und die argumentative Art und Weise, wie wir miteinander um politische Forderungen ringen. Wir versuchen hierbei nicht in ideologischen Feindbildern zu denken. Vielmehr suchen wir nach konstruktiven Lösungen für die gesamte Gesellschaft. 

Darüber hinaus ist Volt das dynamischste politische Projekt in Europa. Prognosen zufolge gewinnen wir auch bei den Parlamentswahlen in den Niederlanden Sitze im Parlament. Bei den Kommunalwahlen in Bonn und in Köln wurden wir im Herbst zudem aus dem Stand mit 5% gewählt. Es macht einfach riesigen Spaß, so etwas mit aufzubauen und wachsen zu sehen.

Stefanie Goetzke

Stefanie Goetzke

28, Studentin, Trier

Fragen an Stefanie

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Was machst du außerhalb von Volt?

Zurzeit studiere ich Soziologie und Politikwissenschaften mit Schwerpunkt Medien & Kultur und jobbe nebenbei im Textil-Einzelhandel. Nach der Pandemie würde ich gerne mal wieder auf ein Konzert/Festival gehen oder Handball spielen ;)

Was möchtest du am liebsten von heute auf morgen verändern?

Eine stabile Internetverbindung im Zug auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Zuverlässige, leistungsfähige und flächendeckende Internetzugänge und parallel dazu ein lückenloses, schnelles Mobilfunknetz sind heute eine unumkehrbare und unverzichtbare Voraussetzung für unsere Wirtschaft und unser gesellschaftliches Zusammenleben. Schnelles Internet sollte überall in Rheinland-Pfalz so selbstverständlich verfügbar sein wie fließendes Wasser.

Warum kandidierst du?

Als gebürtige Rheinland-Pfälzerin bin ich aufgewachsen mit den Problemen, die seit Jahren existieren und nicht angegangen werden. Wir brauchen ein Bildungssystem, welches nachhaltig inklusives, gemeinsames und digitales Lernen ermöglicht. Zuverlässiges Internet und eine stabile Mobilfunkverbindung, die flächendeckend verfügbar sind. Nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität, die unsere ländliche Region nicht abhängt. Ich kandidiere, um diese Defizite auszubessern und Veränderungen voranzutreiben.

Warum bist du bei Volt?

Bei Volt habe ich meine politische Heimat gefunden, weil ich die Meinung unterstütze, dass die Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam angegangen werden können. Neben Brexit und zunehmendem Nationalismus war vor allem ein Ereignis in meiner Laufbahn prägend für diesen Gedanken. Während eines Praktikums, bei einem Gespräch mit Vertreter*innen der Energiewirtschaft, die darüber philosophierten, in welchem Land wir unsere alten Kohlekraftwerke nach dem Kohleausstieg wieder aufbauen können, wurde mir bewusst, dass wir so wie bisher nicht mehr weiter machen dürfen. Herausforderungen wie die Klimakrise hören nicht an der Landesgrenze auf. Bei Volt hat mir hier besonders der Ansatz gefallen, Lösungen pragmatisch und fortschrittlich anzugehen, weg von der Devise: aber das haben wir doch immer schon so gemacht.

Dr. Michael Reuther

Dr. Michael Reuther

53, Diplom Physiker, Wachenheim an der Weinstraße

Fragen an Michael

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Was machst du außerhalb von Volt?

Meinen Lebensunterhalt bestreiten und neugierig bleiben.

Was möchtest du am liebsten von heute auf morgen verändern?

Dass wir ein friedliches und einiges Europa haben, das sich gut anfühlt.

Warum kandidierst du?

Weil ich die paneuropäische Idee von Volt auch nach Rheinland-Pfalz bringen möchte.

Warum bist du bei Volt?

Weil ich den pragmatischen, progressiven und paneuropäischen Ansatz schätze.

Weitere Kandidierende

Dr. Sacha Heerschop

Dr. Sacha Heerschop

32, Eventmanagerin
Mainz

Tim Scharmann

Tim Scharmann

33, E-Commerce Manager
Mainz

Dr. Elisabeth Heister

Dr. Elisabeth Heister

59, Ärztin
Kaiserslautern

Sascha Kolhey

Sascha Kolhey

27, Projektassistent
Mainz

Anja Boltin

Anja Boltin

46, Diplom Psychologin
Bingen am Rhein

Jeffrey Ludwig

Jeffrey Ludwig

28, Student
Trier

Francesca Beyer

Francesca Beyer

25, Sozialarbeiterin
Mainz

Philipp Leisner

Philipp Leisner

29, Jurist
Mainz

Helga Krämer

Helga Krämer

52, Technische Redakteurin
Schmitt

David Lüer

David Lüer

34, Projektingenieur
Mainz

Clara-Louise Noffke

Clara-Louise Noffke

27, Studentin
Mainz

Tilman Schweitzer

Tilman Schweitzer

32, Software-Entwickler
Mainz

Lara Fuchs

Lara Fuchs

27, UX-Designerin
Mainz

Volt person

Dr. Christian Bechthold

44, Gymnasiallehrer
Worms

Anna Reimann

Anna Reimann

44, Winzerin
Kanzem

Malte Schümann

Malte Schümann

24, Student
Kaiserlautern

Angela Marker

Angela Marker

32, Geschäftsführerin
Römerberg

Detlef Barsuhn

Detlef Barsuhn

67, Diplom-Ingenieur Maschinenbau
Mörsdorf

Volt person

Diana Schweitzer

37, Designerin
Mainz

Paul Schiemangk

Paul Schiemangk

30, Ingenieur
Mainz

Patrick Marx

Patrick Marx

23, Student
Mainz

Volt person

Daniel Wittmer

51, Diplom-Wirtschaftsingenieur
Frankeneck

Wahlprogramm

Unser Kurzwahlprogramm

Europa

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Europa - unsere Zukunft

Viele der großen Herausforderungen unserer Zeit, wie beispielsweise die Klimakrise, das Artensterben und die soziale Ungleichheit, lassen sich von einzelnen Nationalstaaten nicht mehr lösen. Nur länderübergreifend können wir diese Aufgaben bewältigen. Hierzu benötigen wir belastbare, transnationale politische Strukturen. Auf unserem Kontinent brauchen wir somit eine souveräne, europäische Demokratie

Auch in Rheinland-Pfalz gibt es viel zu tun, um ein derartiges Miteinander zu etablieren. Beispielsweise profitieren wir vom Know-How zahlreicher zugezogener Menschen. Gleichzeitig verwehren wir diesen Menschen grundlegende demokratische Rechte. 

Deshalb setzen wir uns für folgende Punkte ein:

  • Wahlrecht für EU Bürger*innen bei Landtagswahlen und Volksabstimmungen.
  • Verbesserung der Zusammenarbeit in der europäischen Großregion. Ausbau der interkommunalen Kooperation an allen Landesgrenzen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Daseinsvorsorge, Sicherheit und Katastrophenschutz, Kitas und Bildung sowie Mobilität, Kultur und Tourismus. 
  • Europäischer Feiertag am 9. Mai.

Europa wird nicht in Brüssel, sondern lokal und regional mit Leben gefüllt. 

Teilhabe

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Gesellschaftlich teilhaben

Gesellschaftliche Teilhabe - die Möglichkeit gehört zu werden, zu partizipieren und mitzugestalten - ist gerade in unserer heutigen Zeit von zentraler Bedeutung. Um die Demokratie und die demokratische Willensbildung zu stärken, wollen wir die Möglichkeiten ausbauen, an der Gesellschaft konstruktiv mitzuwirken. In den letzten Jahren haben politische Kräfte Auftrieb erhalten, die die derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen ignorieren oder gar leugnen. Statt Lösungen anzubieten, werden Ängste geschürt und versucht, die Gesellschaft zu spalten. Die anstehenden Herausforderungen unserer Zeit erfordern jedoch genau das Gegenteil: Eine zukunftsorientierte, realistische und positive Perspektive, welche die Lebenswirklichkeit und die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Umwelt berücksichtigt, Lösungen aufzeigt und ihnen Ängste nimmt. 

Gesellschaftliche Teilhabe beinhaltet eine Vielzahl von politischen Themen:

  • Höchste Standards bei der Transparenz, damit Bürger*innen die politische Entscheidungsfindung besser nachvollziehen können. Transparente und rechtskonforme Umsetzung von Beförderungen in Ministerien, um das Vertrauen in die Regierungsarbeit wiederherzustellen.
  • Engagierte Bürger*innen wollen mehr Möglichkeiten Politik mitzugestalten. Hier bieten Bürger*innenforen, bürgerfreundlichere Petitionsprozesse und Bürger*innenbudgets neue Wege an. 
  • In der Asyl- und Migrationspolitik benötigen wir dringend einen Perspektivwechsel, weg vom separierenden „wir” und „die”, hin zum gemeinsamen Miteinander als Menschen auf unserem Planeten. Asyl sollte menschlicher gestaltet werden durch bessere Betreuung junger Menschen, Mindeststandards für die Unterbringung und Landesaufnahmeprogramme.
  • Politische Mitgestaltung von jungen Menschen sicherstellen. Hierzu wollen wir das Wahlalter auf 16 Jahre senken und für junge Menschen einen besonders geförderten demokratischen Prozess für Petitionen realisieren.

Grundvoraussetzung für ein gelungenes gesellschaftliches Zusammenleben ist ein friedliches Miteinander. Sicherheit ist für Volt ein hohes Gut.

  • Dezidierte Bekämpfung jeglicher Form von Extremismus u.A. durch Prävention, Aufklärung, Fokussierung auf die Opferperspektive
  • Stärkung der pluralen Gesellschaft.
  • Diskriminierung reduzieren, indem ein Landesantidiskriminierungsgesetz erarbeitet wird und Anti-Diskriminierung/Anti-Rassismus-Fortbildungen an allen Dienststellen des Landes angeboten werden.
  • Sexualisierte und sonstige Gewalt gegen Frauen stärker bekämpfen.

Mobilität

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Mobilität - neu gedacht 

Die Mobilität braucht einen grundlegenden Wandel, um Umweltbelastung zu reduzieren und Lebensqualität zu steigern. Die Digitalisierung kann viele Lebensentwürfe mit mehr Arbeitsplätzen in nächster Nähe unterstützen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bürger*innen diesen Wandel mitgehen und davon auch einen Nutzen haben.

  • CO2-neutrale Mobilität bis 2035.
  • Elektrifizierung und CO2-neutrale Kraftstoffe für jeweils geeignete Anwendungsfälle.
  • ÖPNV der Zukunft. Kostengünstigen, hochfrequenten, durchgängigen und flächendeckenden Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im gesamten Bundesland Rheinland-Pfalz inklusive adäquater Anschlussmöglichkeiten zu allen Nachbarregionen, sowohl inner- als auch außerhalb Deutschlands. Langfristig streben wir in Rheinland-Pfalz einen öffentlich getragenen ÖPNV an. 
  • Flächendeckende Car-Sharing-Modelle, um auch spontane, individuelle Mobilität zu gewährleisten.
  • Stärkere Förderung des täglichen Fuß- und Radverkehrs, indem Straßenräume umgewidmet und für Fuß- und Radverkehr geplant werden. Um auf das Potential des Radverkehrs aufmerksam zu machen, wollen wir bis zu sechs landesweit koordinierte Raderlebnis-Sonntage pro Jahr realisieren.
  • Erweiterung des Schienennetzes.
  • Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf Schiene und Binnengewässer. Ausbau der landseitigen Energieversorgung.
  • Ausbau des Breitbandnetzes und 5G auch in der Fläche.

Wohnen

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Wohnen - ökologisch und sozial

Volt versteht das Wohnen als ein Grundrecht aller Menschen. Bezahlbarer Wohnraum und die Möglichkeit, selbst Wohneigentum zu schaffen, stärkt jeden Einzelnen, die Familien und damit auch die Gesellschaft. Volt steht für ökologisch nachhaltigen und sozialen Wohnungsbau. Ländliche Gebiete müssen attraktiver und die Ballungszentren entlastet werden, indem ÖPNV und Breitband flächendeckend ausgebaut wird. 

  • Wohnbaugesellschaften fördern und in Landkreisen ermöglichen.
  • Kommunalen Wohnungsbestand auf 15% steigern.
  • CO2-Neutralität bis 2035 und über die gesamte Lebensdauer des Hauses.
  • Vollständige und nachhaltige Dachnutzung durch innovative Begrünung oder Nutzung der Sonnenenergie.
  • Reduktion der Grunderwerbsteuer für den Eigenbedarf.
  • Grundsteuer als Bodensteuer.
  • Kopplung der Mietpreise für Wohnheime an die BaföG-Wohnpauschale.

Digitales

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Digitales wird selbstverständlich

Digitalisierung ist ein Querschnittsthema und betrifft jeden Bereich unserer Gesellschaft. Die Nutzung neuer Technologien birgt viele Vorteile, indem sie beispielsweise mit vorhanden Ressourcen effizienter umgeht oder Menschen Teilhabe und Zugang zum Gemeinwesen ermöglicht. Zuverlässige, leistungsstarke und flächendeckende Internetzugänge und parallel dazu ein lückenloses, schnelles Mobilfunknetz sind inzwischen eine unumkehrbare und unverzichtbare Voraussetzung für unsere Wirtschaft und unser gesellschaftliches Zusammenleben. Schnelles Internet sollte überall in Rheinland-Pfalz genauso selbstverständlich verfügbar sein, wie fließendes Wasser und Strom. Dass dies in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz und darüber hinaus auch in Deutschland in einem Wahlprogramm 2021 so stehen muss, noch immer nicht der Fall ist, ist ein Armutszeugnis für die Regierungskoalitionen der letzten 20 Jahre.

  • Massiver Ausbau der digitalen Infrastruktur:
    • Flächendeckende Versorgung mit schnellem Mobilfunknetz (4G/5G).
    • Ausreichende Versorgung der Gemeinden mit kabelgebundenem Hochgeschwindigkeits-Internet. Egal ob Land oder Stadt: Um heute nicht abgehängt zu werden, benötigen wir zuverlässiges und schnelles Internet in jedem Haus, zum Beispiel für Telearbeit, Telemedizin oder für den digitalen Schulunterricht. 
    • Kostenlose WLAN-Hotspots auf allen größeren öffentlichen Plätzen.
    • LPWAN Technologie in Rheinland-Pfalz fördern. 
  • Datenschutz ausbauen.
  • Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung nachhaltig voranbringen:
    • Schnellstmöglich Realisierung der papierlosen öffentlichen Verwaltung.
    • Verwendung von Free- und Open-Source-Software (FOSS) fördern. 
    • Die Rheinland-Pfalz-Cloud weiterentwickeln
  • Cybersicherheit stärken.
  • Digitalisierung in der Bildung endlich kapieren.

Bildung

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Bildung - gemeinsam, individuell, digital

Bildung ist die wichtigste Zukunftsressource unserer Gesellschaft. Die Schule

der Zukunft muss durchlässiger und zu einem gemeinsamen Treffpunkt unserer Gesellschaft werden. Schulen benötigen deutlich mehr Autonomie, um Freiraum für innovative Bildungskonzepte zu realisieren und die Bedürfnisse der Akteure vor Ort zu bedienen. Dass Digitalisierung an den meisten Schulen noch immer ein Fremdwort ist, obwohl in RLP dafür 241 Mio. Euro zur Verfügung stehen, ist einfach nur noch peinlich. 

Das Bildungssystem der Zukunft

  • macht Angebote für alle Altersgruppen und ermöglicht so ein lebenslanges Lernen.
  • ist bis zum ersten Schulabschluss ein Treffpunkt für unsere gesamte Gesellschaft.
  • ist inklusiv und stellt sicher, dass sich jedem Menschen die gleichen Chancen bieten. 
  • geht auf die individuellen Bedürfnisse aller beteiligten Akteure ein und gibt dafür den Schulen mehr Autonomie.
  • baut auf Mündigkeit und setzt somit auf mehr Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, eigenständiges Denken und weniger auf permanente Vorgaben und Kontrolle.
  • macht digitalisierte Bildung zu einem zentralen Bestandteil.
  • setzt im ersten Schritt auf deutschlandweit und im zweiten Schritt auf europaweit einheitliche Bildungsabschlüsse und hinterfragt somit in Teilen die föderale Bildungsstruktur.
  • stellt die individuelle Förderung in den Mittelpunkt.
  • setzt in den Sekundarstufen und vor allem ab der siebten Klasse, verstärkt auf individuellen, jahrgangs-, fächer- und schulübergreifenden sowie teilweise global vernetzten Projektunterricht.
  • stellt die Vereinbarung von Familie und Beruf vollständig sicher.
  • schafft Freiräume für Kreativität und eigene Bedürfnisse.
  • ist für alle kostenlos zugänglich.

Frühkindliche Bildung - das Beste für unsere Kleinsten

  • Qualität der Kitas steigern, durch kindgerechte Personalschlüssel & Gruppengröße, ausgewogene Mahlzeiten und die Aufwertung des Erzieher*innenberufs. Transparentere Vermittlung der Kitaplätze und Sprachförderung.

Schulbildung - Gemeinsam, individuell, autonom, digital und zufrieden 

  • Gemeinsame Schule bis zum ersten Bildungsabschluss inklusive individueller Bildungsbiographie. 
  • Digitalisierung endlich kapieren, durch kostenlose und administrierte Notebooks für alle Lehrer*innen und Schüler*innen ab der 5. Klasse, einer digitalen Kommunikations- und Lernplattform, sowie schulübergreifendem Projektunterricht.
  • Deutlicher Ausbau der Schulautonomie, um innovativste Bildungskonzepte, wie fächerübergreifende Projektmodule, Notenreduktion, individuelle Feedback-Kultur, jahrgangs- und schulübergreifende Unterrichtskonzepte, Konfliktmanagement an staatlichen Schulen zu realisieren. 
  • Zentrale Abschlussprüfungen verbessern Mobilität und Fairness. 
  • Ausbau der Ganztagsschule und Verbesserung der Nachmittagsangebote.
  • Aufwertung des Lehrer*innen-Berufs durch Reduzierung der Lerngruppengröße, bessere Vergütung der Grundschullehrer*innen und durch ein Koeffizientensystem, bei dem die Anzahl der Deputatsstunden an das Fach gebunden wird.
  • Einführung eines neuen Fachs, das “Fach für’s Leben”.
  • Umfangreiche und kostenlose internationale Schüler*innenaustauschprogramme für jede*n Schüler*in.

Berufsschule - Attraktiv, aktuell, digital und europäisch

  • Nicht akademische Ausbildung stärken, durch den Erhalt des Meistertitels, einer Digitalisierungsoffensive und Schaffung europäischer Berufsbilder

Hochschule und Forschung - Das Zentrum für Innovation

  • Exzellenten Forschungsstandort Rheinland-Pfalz weiter ausbauen. Neugründung themenübergreifender Forschungs-Cluster fördern.
  • Reform des Bologna Prozesses hin zu mehr Mobilität und mehr Freiheit und Selbstbestimmung im Studium.

Klimakrise und Artenschutz

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Klimakrise und Artensterben - stoppen 

Die wissenschaftlichen Fakten zur Klimakrise sind alarmierend und lange bekannt. Trotz der mutigen, globalen Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung, fällt es den etablierten politischen Parteien außerordentlich schwer, angemessene politische Maßnahmen zu ergreifen, da sie aufgrund ihrer nationalen Struktur keine Lösungen für transnationale Probleme anbieten können. Der Raubbau des Menschen an der Natur hat verheerende Auswirkungen und bedroht unsere Lebensgrundlage. Entschiedenes, schnelles und gemeinsames Handeln auf allen politischen Ebenen ist lange überfällig. 

Die Klimakrise und das Artensterben stellt die größte gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts dar. Klimaschutz und Artenvielfalt muss daher in den kommenden Jahrzehnten gesetzgeberisch die höchste Priorität erhalten. Dabei muss sich klar an wissenschaftliche Erkenntnisse orientiert werden. 

  • Einhaltung der 1,5 Grad Grenze und somit Klimaneutralität bis 2035.
  • Massiver Ausbau- & Förderung erneuerbarer Energien. Flächen sollen hierbei sinnvoll genutzt werden. Photovoltaik muss auf Dächern und anderen Flächen, zum Beispiel in Form von Agrophotovoltaik, massiv ausgebaut werden.
  • Speichertechnologien müssen endlich intensiv entwickelt und realisiert werden.
  • Weniger Flächenversiegelung, weniger Lebensmittelverschwendung, weniger Lichtverschmutzung.

Deutschlandweit sind derzeit ein Drittel aller heimischen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, Tendenz steigend. Nur ein gesundes und robustes Ökosystem bietet die Grundlage für unser Leben. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Artenvielfalt und Nachhaltigkeit ist kein Luxus, sondern essentiell für unsere Zukunft. Der Erhalt unserer Lebensgrundlage muss endlich ernst genommen und gestärkt werden.

  • Nachhaltige Nutzung versiegelter Flächen. Dächer sind ab dem ersten Quadratmeter nachhaltig zu nutzen, indem sie begrünt oder energetisch genutzt werden.
  • Großflächige Renaturierung kanalisierter Bäche, Fluss-, Auen-, und Moorlandschaften, die nicht zwingend eine andere Funktionalität haben.

Agrarwirtschaft

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Agrarwirtschaft entwickeln

Die Agrarwirtschaft ist der Teil des primären Sektors der Wirtschaft, der sich mit der Produktion von Gütern aus der Tier- und Pflanzenwelt beschäftigt. In Rheinland-Pfalz betrifft das die Land- und Forstwirtschaft mit besonderem Fokus auf Wein-, Obst- und Gemüsebau. Agrarwirtschaft sehen wir im Gesamtzusammenhang mit den Erzeugern, Verarbeitern, Händlern, Verbrauchern und nicht zuletzt mit der Natur, also dem Klima, der Umwelt, insbesondere den Böden, dem Wasser und der Atmosphäre. Eine nachhaltige Produktion ist die zwingende Voraussetzung, um unsere Lebens- und Arbeitsgrundlage zu erhalten. Auf europäischer Ebene, aber auch lokal, sind daher zahlreiche Maßnahmen notwendig.

  • Landwirtschaft und Verbraucher zusammenbringen. 
  • Smart State in der Landwirtschaft. Bessere Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verwaltung durch Ausbau der digitalen Kommunikation.

Der Weinbau nimmt in Rheinland-Pfalz mit mehr als 60% der deutschen Weinbaufläche eine besondere Stellung ein. Fast zwei Drittel des deutschen Weines wird hier erzeugt. Wir sehen Wein als Genuss- und Kulturgut an. Darum setzt Volt beim Weinbau einen besonders starken Fokus auf eine nachhaltige, ressourcenschonende Bewirtschaftung, idealerweise durch eine Umstellung auf 100% ökologischen Weinbau.

  • Nachhaltigkeit im Weinbau, durch Herbizid-freien Weinbau, die Reduzierung mineralischer Düngung, den Einsatz pilzwiderstandsfähiger Rebsorten, die Schaffung von mehr ökologischen Nischen für Insekten und die Vermeidung von „Monokultur“.

Rheinland-Pfalz hat, gemeinsam mit Hessen, die größte Walddichte unter den Bundesländern und liegt mit 42% Bewaldung über dem Bundesdurchschnitt. Der Lebensraum Wald sollte in Rheinland-Pfalz als einzigartiges Nachhaltigkeitsprojekt in besonderem Maße bei Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigt werden.

  • Reform der Bezuschussung praktischen Naturschutzes. 
  • Ermöglichung der naturnahen Waldbewirtschaftung, Mischwälder fördern, mehr Naturwaldreservat für Biodiversität entstehen lassen. 
  • Förderung bzw. Anreize schaffen für Kommunen und private Waldeigner.
  • Aufklärungsarbeit in Schulen und der Öffentlichkeit über die Rolle des Forsts und der Forstwirtschaft.

Nicht zuletzt muss die Agrarwirtschaft an den klimatischen Wandel angepasst werden. Hier spielt die direkte Zusammenarbeit mit den Landwirt*innen, eine neu ausgerichtete Wasserhaushaltung und die Förderung von neuen Ansätzen, wie die Erforschung von Agroforstsystemen, eine zentrale Rolle.

Ökonomie und Arbeit

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Ökonomie - innovativ, ökologisch, gemeinwohlorientiert

Die Klimakrise, aber auch die Automatisierung, die Knappheit der Ressourcen, die Umweltzerstörung und der Wandel unserer Arbeitswelt, zwingt unser Wirtschaftssystem zur Transformation. Jetzt müssen die Weichen gestellt werden, um die Wirtschaft neu zu denken, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und um das Gemeinwohl zu fördern.

  • Transformation in eine nachhaltige, soziale Kreislaufwirtschaft.
  • Förderung von Unternehmensgründungen durch bessere Anreize.
  • Förderung von gemeinwohlorientierten Unternehmen.
  • Genossenschaften fördern.
  • Rheinland-Pfalz zum Vorreiter nachhaltiger Entwicklungen machen. Förderung eines interdisziplinären und renommierten Forschungs- und Wirtschaftsnetzwerkes in Rheinland-Pfalz, welches sich mit den zukünftigen gesellschaftlichen Transformationen beschäftigt. 

Arbeit - zukunftsfähig

Wir gestalten Arbeitsbedingungen neu, um den Herausforderungen einer schnelllebigen Welt gerecht zu werden. Zudem schaffen wir eine innovative und starke Wirtschaft, die mit nachhaltigem Wachstum die Klima- und Umweltziele stützt sowie die Lebensqualität der Bevölkerung stetig verbessert.

  • Recht auf Home Office.  
  • Die Vier-Tage-Woche fördern. Wir wollen im öffentlichen Dienst mit gutem Beispiel vorangehen und die die 32 Stundenwoche einführen.
  • Gleichberechtigung realisieren, beispielsweise durch Quoten in öffentlichen Einrichtungen.

Nichts gefährdet den sozialen Zusammenhalt, den gesellschaftlichen Fortschritt, die Chancengleichheit und damit auch die Demokratie mehr, als die in den letzten Jahrzehnten immer größer werdende und anhaltend große Kluft zwischen Arm und Reich. Die Corona-Pandemie hat diese Kluft in Europa aber auch in Deutschland mehr denn je wieder sichtbar gemacht und sie wird sich weiter vergrößern, wenn der Staat nicht gegensteuert. Auch wenn es im Zuge der Pandemie in Europa und in Deutschland beispiellose Hilfspakete für die Menschen und Unternehmen gibt, so täuscht das nicht darüber hinweg, dass längst nicht alles so bleiben kann, wie es jetzt ist. 

  • Soziale Absicherung durch die Erprobung von Arten und Formen von bedingungslosen Grundeinkommen und alternativen Konzepten.
  • Obdachlose unterstützen. Stärkere Unterstützung von Initiativen. Einrichtung von Postfächern.

Gesundheit

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Gesundheit - ganzheitlicher betrachten

Ein zukunftsweisendes Gesundheitswesen stellt nicht nur die Frage nach dem, was krank macht, sondern auch wie Gesundheit entsteht, was Gesundheit bewahrt, welche Faktoren Gesundheit begünstigen, wie Menschen in allen Lebensstationen gesund bleiben und wie sie in Würde altern können. Gesundheitskompetenz ist eine notwendige Bedingung für die Durchsetzung dieser Ziele. Hierzu gehört der schnelle und freie Zugang zu einem effizienten und effektiven Gesundheitswesen, das am einzelnen Menschen aber auch am Wohl einer Gesellschaft orientiert ist. 

  • Prävention durch individuelle Lebensführung, öffentliche Gesundheitsvorsorge und Umweltsicherung.
  • Medizinische Versorgung sicherstellen.
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen stärken.
  • Beschäftigungsbedingungen verbessern.
  • Pflege und Therapie verbessern. Lebensbegleitendes Wohnen mit alternativen Wohnformen fördern. 

Corona-Krise

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Corona-Krise - beenden und das öffentliche Leben neu aufbauen

Die Corona-Pandemie kostet täglich viele Menschen das Leben. Viele Menschen bangen um ihre wirtschaftliche Existenz und fürchten um ihren Arbeitsplatz. Zu viele Kinder verlieren den Anschluss in der Schule. Das gefährdet unser Gemeinwohl und unseren Wohlstand. Neben der akuten Bewältigung dieser historischen Pandemie wird die Wiederbelebung des öffentlichen Lebens und die Lastenverteilung nach der Krise eine zentrale politische Aufgabe sein. Hierbei sollten starke Schultern mehr tragen und schwächere Schultern weniger belastet werden.

  • Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung der Menschen, die uns durch die Krise getragen haben.
  • Wiederbelebung der Ortskerne: 
    • Allgemeine Grundversorgung sichern.
    • Kultur als Pflichtaufgabe der Kommunen deklarieren und Förderung wie vor der Pandemie.
    • Inhabergeführten Einzelhandel stärken.
  • Kommunen entlasten. Einstellung der Pflichtbeiträge der Kommunen an den Kommunalen Entschuldungsfonds (KEF) zum 1.1.2022.

Bei Fragen zum Wahlprogramm bitte hier klicken:

Lade hier das komplette Wahlprogramm herunter:

Videos zur Landtagswahl

Wahlkampf für eine kleine Partei. Wie läuft das bei Volt Rheinland-Pfalz?

YouTube: Wahlkampf für eine kleine Partei - Wie läuft das bei Volt Rheinland-Pfalz?
YouTube: Wie funktioniert eigentlich Digitalisierung in Estland? Und geht das auch in Deutschland?
YouTube: Ingelheim Deklaration - Das Landtagswahlprogramm von Volt Rheinland-Pfalz #VoteVolt #LTW21

Plakate

Plakat Europa

Wähle Volt für eine Politik, die Grenzen überwindet.

Europa ist das Kernthema von Volt: Unser gemeinsames Ziel, das uns alle zusammenhält. Wir gehen lokale und regionale Herausforderungen vor einer europäischen Perspektive an. Dabei bringen wir einerseits die besten Ideen (Best Practices) aus ganz Europa in die Region, andererseits haben wir den Mut, kreativ zu sein und neue Ideen auszutesten. Politik sollte nicht durch Grenzen aufgehalten werden, wenn sie versucht, Leben und Arbeiten so angenehm und fortschrittlich wie möglich zu gestalten. Wir denken grenzübergreifend, aber handeln vor Ort. Wir machen Politik, die Grenzen überwindet!

#VoteVolt

Plakat Klima

Wähle Volt für eine Klimapolitik, die eine Grenze kennt.

Kein Grad mehr! Volt steht ohne Einschränkungen hinter dem 1,5° Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens. Nur durch konsequentes Vorgehen gegen den Klimawandel können wir die Folgen für Biodiversität, aufkommende Extremwetter und einen steigenden Meeresspiegel in den Griff bekommen.

#VoteVolt

Plakat Arbeit

Wähle Volt für eine Arbeitmarktpolitik, die Grenzen abbaut.

Altersdiskriminierung beenden!

Immer häufiger finden Menschen mit ausgiebiger Berufserfahrung keinen Job mehr. Dabei können auch jüngere Teams von mehr Altersdiversität profitieren.

Durch den verfrühten Wegfall von Know-How entstehen für Wirtschaft und Gesellschaft jedes Jahr merkliche Schäden.

#VoteVolt

Plakat Mobilität

Wähle Volt für eine Verkehrspolitik, die Grenzen abbaut.

Wir fordern eine nachhaltige Mobilität in Stadt und Land, indem wir das Verkehrsaufkommen reduzieren und den Individual-Verkehr ökologischer und innovativer gestalten wollen. Darüber hinaus möchten wir gerade im ländlichen Raum Mobilität einfacher und flexibler gestalten.

#VoteVolt

Plakat Digitalisierung

Wähle Volt für eine Digitalpolitik, die Grenzen abschafft.

Auch abseits einer Pandemie ist die digitale Erreichbarkeit von Behörden und Ämtern wichtig. Immer mehr Menschen sehnen sich nach einer echten Digitalisierung der Verwaltung. Wir fordern einen drastischen Ausbau der Digitalisierung in der Verwaltung, welche Behördengänge so vereinfachen soll, dass es allen Bürger*innen möglich wird, diese schnell und einfach zu erledigen. Die Verwaltung soll für die Menschen das sein - ganz im Sinne des Staats als Diener der Bürger*innen.

#VoteVolt

Kernforderung Bildung

Wähle Volt für eine Bildungspolitik, die Grenzen überwindet.

Wir fordern die flächendeckende digitale Ausstattung der Schulen mit Fernunterricht-tauglichen Equipment sowie eine entsprechende Ausbildung der Lehrer*innen, um nicht nur in außergewöhnlichen Zeiten einen reibungslosen digitalen Schulbetrieb gewährleisten zu können. Darüber hinaus wollen wir den bestehenden Präsenzunterricht mit Hilfe digitaler Lernmöglichkeiten noch besser gestalten. Nehmen wir uns hier doch ein Beispiel an Estland!

#VoteVolt

Kernforderung Digitale Verwaltung

Wähle Volt für ein Netz, das nicht an seine Grenzen kommt.

Wir fordern die flächendeckende Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsinternet. Spätestens die Pandemie dürfte allen klar gemacht haben, dass die Verbindung mit dem Internet keine Nebensache mehr ist. Ein Großteil des Arbeitens und Lebens findet für viele Menschen online statt. Wir dürfen nicht weiter zulassen, dass ganze Gebiete von diesem Arbeiten und Leben faktisch abgeschnitten sind.

#VoteVolt