Im Schatten der Römer stellt sich Volt vor

Im Schatten der Römer stellt sich Volt vor

11.07.2021
Neue Partei mit europäischen Zielen für eine ökologische Wende auch in Trier aktiv
  • Neue Partei mit europäischen Zielen für eine ökologische Wende auch in Trier aktiv
  • Mit Volt steht erstmals eine europäische Partei bei einer Bundestagswahl auf dem Stimmzettel
  • Bettina Wolff tritt als Direktkandidatin für den Wahlkreis 203 Trier an
  • Kampagnenmotto “Neue Politik. Neues Europa.”

Am 9. und 10. Juli stellten sich die Trierer Direktkandidatin Bettina Wolff, sowie die Landesvorsitzenden Ron-David Röder und Alexandra Barsuhn, der neuen Partei Volt den Bürger*innen von Trier vor. Zwischen 10 und 20 Uhr präsentierte sich die 2018 gegründete Partei in der Innenstadt, die dieses Jahr erstmals an der Bundestagswahl teilnimmt.

Volt setzt sich für eine Zukunft ein, in der die gegenwärtigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Probleme in gemeinsamer und europäischer Zusammenarbeit gelöst werden. Hierbei wird vor allem auf “Best Practices” gesetzt, indem erfolgreiche Lösungen aus anderen Ländern und Städten dort zum Einsatz kommen, wo das Problem noch besteht. Z.B. fordert Volt eine Digitalisierung wie in Estland, bei der man sämtliche amtlichen Aktivitäten auch online erledigen kann, und wo Homeoffice und Homeschooling bereits besser funktionieren als in Deutschland.

Unter dem Motto “Neue Politik. Neues Europa.” fanden, im Schatten der Porta Nigra, Live-Interviews mit ortsansässigen Vertreter*innen u.a. der Bewegung “Fridays for Future” und “XTinction Rebellion” statt, welche sich ebenfalls für eine nachhaltige, klimaneutrale Zukunft einsetzen. Während der Veranstaltung fanden sich immer wieder Gruppen zusammen, die als “Plakat-Schlange” durch die Fußgängerzone liefen. Das Besondere: Hier werden einfach Wahlplakate aus vorangegangenen Wahlen wiederverwendet und um den eigenen Körper gebunden. 

Die Kundgebung war laut Veranstalterin Bettina Wolff ein voller Erfolg und bekräftigt ihre Entscheidung, für den Bundestag zu kandidieren: “Europäer*in zu sein ist nicht nur ein Privileg, sondern eine Verpflichtung, der ich gerecht werden möchte. Gerade hier in der Großregion zur Grenze von Luxemburg sehen wir jeden Tag, wie wichtig europäische Zusammenarbeit ist. Das kann herausfordernd sein, am Ende profitieren wir aber meistens. Deshalb ist es mir besonders wichtig für Volt, einer paneuropäischen Partei, anzutreten, die nicht nur in Deutschland, sondern in europäischen Ländern insgesamt und darüber hinaus aktiv ist.