Alexandra Barsuhn

Listenplatz 1, Rheinland-Pfalz

Direktkandidatin für Südpfalz (Wahlkreis 211)

Alexandra Barsuhn lacht herzlich in die Kamera. Sie steht mit ihrem Volt-lilafarbenem Kleid im Grün.

Wir bieten eine neue Art, Politik mitzugestalten und ideologiefrei über Grenzen hinweg die besten Lösungen zu finden. Sozial, liberal, nachhaltig.

Mein Name ist Alexandra Barsuhn, geboren im industriellen Ruhrgebiet, aufgewachsen im ländlichen Hunsrück, studiert an der französischen Grenze im weltoffenen Karlsruhe.

Wer bist du?

Mein Name ist Alexandra Barsuhn, ich bin 27 Jahre alt und komme aus Mörsdorf im Hunsrück. Ich fahre gerne Fahrrad, genieße die Natur und begeistere mich für verschiedenste Dinge; für Sprachen und Technik; Kunst und Kultur; Tanz und Yoga; Tiere und im Speziellen meine kleine Hundedame.

Für die Arbeit in der Medizintechnik und mein Bioingenieurwesen-Studium entschied ich mich, weil ich die Welt verbessern will. Dann wurde mir klar, dass es vor allem mehr Mut, mehr Vision in der Politik braucht, um die Erkenntnisse der Wissenschaft auch umzusetzen. Nach dem Brexit-Referendum beschloss ich deshalb, politisch aktiv zu werden. Als Vorsitzende des Landesverbandes Volt Rheinland-Pfalz, Spitzenkandidatin bei der dortigen Landtagswahl und Abgeordnete im Studierendenparlament des KITs habe ich bereits Erfahrung in der politischen Arbeit gemacht.

Neben den programmatischen Gründen, warum ich bei Volt bin, stach Volt für mich besonders durch eine neue Art, Politik zu machen, heraus: z.B. durch Listening Tours, in denen wir Menschen nach ihren Gedanken, Problemen, Lösungsansätzen fragen. Der Dialog mit Menschen ist essenziell. Wenn du mit mir in einen Dialog treten möchtest, kontaktiere mich auf Instagram, Twitter oder schau beim nächsten „Meet Volt Europa“ auf unserem Discord Server (https://discord.gg/Ka26nKA) vorbei. Am 22. jeden Monats ab 19 Uhr!

Grenzen überwinden - sozial-gesellschaftliche, infrastrukturelle und geographische

Was bedeutet Europa für dich?

Europa besteht aus verschiedenen Kulturen und doch haben wir eines gemeinsam: nach Jahrhunderten des Krieges und der Gegnerschaft taten wir uns zusammen, um gemeinsam unsere diversen Kulturen zu feiern und zusammen eine friedliche, reichhaltigere Zukunft zu gestalten. Ganz nach dem Motto der EU „Einigkeit in Diversität“. Das europäische Projekt ist der Beweis dafür, dass wir durch gemeinsame Ziele alle Konflikte überwinden können und dass uns mehr verbindet als uns trennt.

Ich bin mit Europa ohne Grenzen aufgewachsen. Als ich in der Grundschule zählen gelernt habe, wechselte das Spielgeld gerade von DM zu Euro. Meine Eltern haben mir von Besuchen bei Verwandten „im Osten“ erzählt, schöne Geschichten mit schrecklichen Bildern von Grenzen mit Maschinengewehren. Die einzige richtige Grenze, die ich erlebt habe, war auf dem Weg nach Russland. Während der Schulzeit lernte ich andere Länder, andere Kulturen kennen und lieben. Ich wünsche mir, dass das Europa wie ich es kenne, selbstverständlich wird und unser Zusammensein noch lange erhalten bleibt. Und gleichzeitig möchte ich darüber sprechen, wie dieses Zusammenleben keine Selbstverständlichkeit ist, was wir verbessern können, wie wir jeden Tag daran arbeiten müssen, uns gegenseitig zu verstehen, einen Schritt aufeinander zuzugehen und uns nicht voneinander zu entfernen.

Warum trittst du zur Bundestagswahl an?

Während meines Studiums im Bereich Bioingenieurwesen konnte ich mich von der Fülle der technischen Möglichkeiten begeistern lassen. Für mich ist es immernoch unvorstellbar, dass wir eine Prothese mit Muskelkraft betreiben, Fische zum Leuchten bringen und die Kraft der Sonne effizienter umwandeln können als jede Pflanze und trotzdem weiter eine antwortlose Politik betrieben wird. Klimawandel, flüchtende Menschen, eine europäische Union, die auseinander bricht? Ich habe mich oft ohnmächtig, hilflos gefühlt, weil ich dachte, dass ich etwas tun will, aber nicht wusste, wie. Was. Wo. Nach dem Brexit-Referendum habe ich mich entschieden, dem Populismus und der Spaltung der Gesellschaft auch mit politischer Aktivität entgegenzutreten. Im Rahmen einer Recherche kam ich zu Volt. Der paneuropäische Mitmach-Charakter, die lösungsorientierte Politik und die optimistische Weltansicht begeistern mich. Ich möchte mit Volt die Antworten geben, die die Politik uns schuldig geblieben ist. Deshalb kandidiere ich für den Bundestag.

Warum braucht es eine europäische Partei im Bundestag?

Wir brauchen eine europäische Partei im Bundestag, weil wir in einer europäischen Gemeinschaft leben, die uns auf allen Ebenen betrifft.

Eine EU, die viel in unserem Alltag bestimmt und Ausgangspunkt unseres friedlichen Zusammenlebens mit unseren Nachbarn ist. Europa ist der Kern unserer Außen-, Handels- und Agrarpolitik, aber Europa sollte der Kern unserer gesamten Politik sein. Denn die besten Lösungen finden wir nur gemeinsam: Steuerlöcher stopfen, bedingungsloses Grundeinkommen und Klimaschutz stellen uns vor unlösbare Probleme, solange jedes Land in eine andere Richtung läuft.

Deutsche Parteien reden viel zu oft von deutschen Lösungen, selbst wenn sie über europäische oder globale Themen sprechen. Europapolitik muss auch im Bundestag gemacht werden; z.B. werden wir uns hier dafür einsetzen, dass die europäische Union in Zukunft besser funktioniert. Das schaffen wir mit einem Initiativrecht für das Europaparlament, einer/einem durch das Parlament gewählten/m Premierminister*in und direkt gewählten/m Präsident*in. Außerdem wollen wir weg vom Einstimmigkeitsprinzip in den Räten der EU hin zu Mehrheitsbeschlüssen.

Mit einer europäischen Partei im Bundestag wird auf allen Ebenen mehr Europa gelebt. Wir müssen die europäische Politik in den politischen Diskurs bringen und das schaffen wir nur, wenn sie überall zu sehen ist.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung vor der Europa steht und welche Lösungsansätze siehst du?

Die größte Herausforderung ist, dafür zu sorgen, dass angesichts der vielen existenzbedrohenden Herausforderungen, die u.a. mit dem Klimawandel einhergehen unsere Gemeinschaft nicht auseinanderbricht. Meine Vision für ein stärker zusammenwachsendes Europa, das diese überstehen kann, zeigt eine Welt, in der jede Stimme gehört wird. In der entschieden wird, was ganzheitlich richtig ist. Eine Welt, in der Gleichberechtigung und Empowerment der leiseren Stimmen nicht nur propagiert, sondern wirklich gelebt wird. Meine Vision von Europa zeigt grenzübergreifende, nachhaltige, liberale und soziale Lösungen. Volts Identität. Wir brauchen eine EU Reform, eine angemessene Bepreisung von CO2 und Umwelteinflüssen, die wiederum sozial gerecht an die Bürger*innen zurückgezahlt wird. Wir brauchen eine Agrarwende, die unsere Landwirtschaft nicht am Existenzminimum leben lässt. Wir müssen unsere Infrastruktur ausbauen, sowohl die physische wie auch virtuelle Mobilität muss verbessert werden, d.h. digitales Arbeiten muss auch in ländlichen Gebieten ermöglicht werden. Das kann auch in den Städten helfen, z.B. durch eine Minderung der Wohnungsnot. Wir müssen Chancengleichheit schaffen. Kinder auf der ganzen Welt müssen die gleiche Bildung erfahren. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss gewährleistet werden. Ich möchte Menschen eine freie Entscheidung in allen Lebenslagen ermöglichen, indem wir eine soziale und nachhaltige Alternative anbieten.

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